Wochenspiegel Bitterfeld vom 08.02.2012

Faschings-Jecken aus Thurland sind Spitze

Auftacktveranstaltung zur 34.Session glänzte nur so mit Höhepunkten

Der zwölfjährige Tobias ist wohl einer der jüngsten Büttenredner der Region.

Thurland (ts). Der Thurländer Faschingsclub (TFC) ist Spitze in der Region. Bei einem gut zweistündigen Programm zur Eröffnung der 34. Session jagte ein Höhepunkt den nächsten. Traditionell ging es mit der Funkengarde los. Wie in Thalheim mit Frauen und einem Mann besetzt. Ehe dann die "Rasselbande" die Bühne unsicher machte. Die Kinder im Alter von vier bis 14 Jahren legten die Stimmungslatte eine weitere Stufe höher. Neu war das Funkenmariechen Natalie, doch das merkte wohl keiner der Jecken im Saal. Dann hatte der erst zwölfjährige Tobias mit seiner Mutti Kati seinen großen Auftritt in der Bütt. Dort machte er sich über das Verhalten der Erwachsenen ordentlich lustig oder besser gesagt er nahm sie ordentlich auf die Schippe. Seiner Meinung nach, reden die Großen oft ziemlich viel Blödsinn. Mit Mutti Kati zog er dann noch über das normgerechte Euro-Gebiss her und erschreckte damit so manchen Jecken im ausverkauften Saal. Das Faschingsmotto des Thurländer Karneval lautete: "Der TFC, das ist famos, feiert auf dem Bauernhof". Die TFC-Ladys mit ihrem Tanz der Buntgefleckten, Heidi und Ziegenpeter oder der weiblich anmutende Tanz des Männerballetts, es war eine Freude, die man allen Beteiligten mehr als anmerken konnte. Ehe dann Cordula wieder so manche Probleme mit den Männern zum Besten gab. Für Stimmung sorgten dann Thomas und Michael, die Stimmungskanonen. Egal, Zugaberufe halten immer wieder durch den Saal, ein gelungener Karnevalsauftakt.

  Foto: Thomas Schmidt    Das legendäre Thurländer Männerballett brachte wieder jede Menge Hüftgold und noch mehr Stimmung auf die Bühne.  

MZ Bitterfeld vom 06.02.2012

Keine Nachwuchssorgen bei Thurländer Jecken

Tobias war mit zwölf Jahren der jüngste Büttenredner bei der närrischen Auftaktveranstaltung zur 34.Session.

VON MICHAEL MAUL

THURLAND/MZ. Der Thurländer Faschingsclub (TFC) braucht sich um den Nachwuchs vorerst keine Sorgen machen. Bei einem zweistündigen Programm zur Eröffnung der 34. Session in der Gaststätte "Zur schönen Linde" hatten auch die jüngsten Karnevalisten Gelegenheit, ihr Können zu zeigen. Nachdem die Funkengarde mit acht Frauen und einem Mann den Abend eröffnet hatte, wusste auch die "Rasselbande", bestehend aus 18 Aktiven im Alter von vier bis 14 Jahren, zu überzeugen. Sogar Natalie, das Funkenmariechen, war neu im närrischen Metier.

"Wir haben hier in Thurland viele junge Leute und Kinder, die sich beim Fasching mit einbringen", freute sich Christel Hintsche, die gemeinsam mit Vereinspräsident Bodo Ingber durch das abwechslungsreiche Programm führte. Eigentlich habe sie selbst schon in Rente gehen wollen, aber der Karneval sei dann wohl doch stärker gewesen. Sie müsse sich ja schließlich noch um so Vieles kümmern.
Wenn schon die Omas und Opas sowie die Eltern im Verein tätig seien, verwundere es nicht, wenn auch die Kinder in die Fußstapfen treten, meint Präsident Bodo Ingber dazu. Und so hatte dann der 12-jährige Tobias Zeit, sich in der Bütt über die Verhaltensweisen der Erwachsenen sein eigenes Bild zu machen. "Was die Großen sagen, ist doch blöd", war das Fazit seiner Rede. Und gemeinsam mit seiner Mutti Kati zog er dann noch über das Euro-Normen-Gebiss her und erschreckte damit so manchen Karnevalisten im voll besetzten Saal. "Ein Gebiss für alle, das spart eine Menge Geld", war das Fazit der beiden, dass sie aber sicher selbst nicht so wörtlich nahmen.
Ob nun die TFC-Ladys mit ihrem Tanz der Buntgefleckten oder das Fensterln mit dem Männerballett, alle Programmpunkte passten sich gut in das Motto des Abends ein. "Der TFC, das ist famos, feiert auf dem Bauernhof", stand es mit großen Lettern auf dem selbst gemalten Plakat an der Wand und alle notwenigen Requisiten hatten die Thurländer dazu aufgebaut.
Aber auch "Cordula" hatte wieder so ihre Probleme mit den Männern, die sie den Gästen freizügig mitteilte. Alles was man so über Kontaktanzeigen und die dabei verwendeten Formulierungen wissen müsste, erklärte sie den lachenden Gästen gleich mit.
Wie sich das auf dem Bauernhof gehört, wurde natürlich auch eine Frau gesucht, die es galt, mit einem Rollator nach Hause zu bringen. Beifall auf offener Szene bekamen einmal mehr die TFC-Ladys, die mit ihrem Tanz der "Heidis" und ihrem Ziegenpeter für riesige Stimmung sorgten und auch Thomas und Michael, die schon fast legendären Stimmungssänger, animierten die Gäste zum Mitsingen.
Der Tanz mit den Holzpantoffeln, den das von Conny Marquart trainierte Männerballett aufs Parkett legte, erinnerte schon fast an eine irische Stepp-Tanz-Show, was naturgemäß einen riesigen Beifall und Zugabe-Rufe nach sich zog. "25 Jahre stehen die Männer jetzt schon ihre Frau", sagt Ingber und überreicht ihnen dazu einen Orden als krönenden Abschluss.

Die Thurländer Rasselbande begeisterte das Publikum mit ihren Tänzen.


MZ Bitterfeld vom 02.02.2012

In Thurland geht die Faschingspost ab

Thurland/MZ/MM - Unter dem Motto "Der TFC, das ist famos, feiert auf dem Bauernhof" laden die Thurländer Närrinnen und Narren am 4. Februar ab 19.19 Uhr zu ihrer ersten Faschings-Gala in diesem Jahr ein. Was im vorigen Jahr zünftig begonnen habe, soll nun seine würdige Fortsetzung finden. Weitere Veranstaltungen sollen am 11. sowie am 18. Februar stattfinden. Der Kinderfasching startet am 12. Februar um 15.00 Uhr in der Gaststätte "Zur schönen Linde" in Thurland. Ob nun das Männerballett mit "Lieschen, Lieschen" oder die TFC-Ladies mit dem Lied von "Bauer sucht Frau" auf der Bühne stehen, Stimmung ist jetzt schon garantiert, blickt der Vereinspräsident schon einmal voraus. "Wir durchforsten in unserem Programm den Bauernhof", beschreibt Präsident Bodo Ingber den Ablauf. Unterstützt wird die Thurländer Narrengemeinde dabei vom Gesangsduo "Wolkenlos"

Karten gibt es unter thurland@web.de oder Tel. 034906 / 21966. Kurzentschlossene können sich am Sonnabend an der Abendkasse melden.


 
Mitteilungsblatt des Landkreises Anhalt-Bitterfeld vom 20.01.2012

Amtsblatt der Stadt Raguhn-Jeßnitz vom 27.01.2012

Thurlands Faschingsclub lädt ein

Der Start in die 34. Session des TFC, der am 12.11.2011 erfolgte ist nun schon ein paar Tage her doch der krönende Höhepunkt, die Galaveranstaltungen im Februar sind nun zum Greifen nahe. Kamelle liegt in der Thurländer Luft. Das spüren nicht nur die Aktiven beim Thurländer Faschingsclub, nein auch die Gäste, die wir Jahr für Jahr in Thurland zum Fasching begrüßen dürfen, stehen bereits in den Startlöchern. Es wurde wieder einmal ein ansprechendes und abwechslungsreiches Programm von den Tanzgruppen und Solisten einstudiert. Wir möchten unseren Gästen ein kurzweiliges Programm bieten. Angefangen von unserer Rasselbande, wobei die jüngst gerade einmal vier Jahre ist, bis hin zum Männerballett, das immer für eine Überraschung gut ist. Tanz, Gesang und Sketche, alles gut verpackt in einem rund zwei Stündigen Programm. Nachdem uns in den letzten Jahren „Anne & Falk“ zu den Galaveranstaltungen begleiteten und zum Tanz aufspielten, wird es in diesem Jahr eine kleine Änderung geben. Zum ersten male in Thurland, zumindest in dieser Formation, dürfen wir „Wolkenlos“ präsentieren. Sie waren in letzter Zeit bereits auf vielen Bühnen erfolgreich unterwegs. Wer also das bunte Programm des Thurländer Faschingsclub oder „Wolkenlos“ unbedingt einmal live erleben möchte, der sollte sich schnell noch Karten für die Galaveranstaltungen in Thurland für den 04.02.2012, 11.02.2012 oder den 18.02.2012 unter der Tel.-Nr. 034906-21966 sichern. Beginn der Veranstaltungen ist übrigens jeweils 19.19 Uhr. Der Kartenverkauf erfolgt bereits am 29.01.2012, ab 15.00 Uhr. Natürlich haben wir die Kinder nicht vergessen. Für unsere kleinsten Gäste haben wir den 12.02.2012, 15.00 Uhr vorgemerkt. Alle Kinder haben zum Kinderfasching übrigens freien Eintritt und werden das eine oder andere mit nach Hause nehmen dürfen. Also an alle, die noch keine Karten geordert haben, ran ans Telefon. Wir freuen uns auf Euch.

Thurland Helau!


MZ Bitterfeld vom 08.11.2011

Narren übernehmen wieder die Macht

FÜNFTE JAHRESZEIT Faschingsvereine starten am Freitag in die neue Session. Zahlreiche Veranstaltungen finden im Altkreis Bitterfeld statt.

Thurland. Der Auftakt zur närrischen Zeit ist für den Thurländer Faschingsclub der Lumpenball, der am 12.November um 19.19 Uhr in der Gaststätte "Zur schönen Linde" in Thurland stattfindet. Musikalisch umrahmt wird der Abend von Accoustic Jam und Andre Peickert. Karten können in Thurland unter Telefon 034906/21966 bestellt werden.


Amtsblatt der Stadt Raguhn-Jeßnitz vom 28.10.2011

Der Thurländer Faschingsclub (TFC) lädt ein

Die fünfte Jahreszeit steht vor der Tür und die Mitglieder des TFC sind schon fleißig bei den Vorbereitungen für die 34.Session 2011/2012. Es wird geprobt, gewerkelt und getüftelt, man kann die Anspannung und die Vorfreude auf die fünfte und wohl schönste Jahreszeit förmlich spüren.

Wir werden unseren Gästen wieder ein ansprechendes und unterhaltsames Programm zu den Veranstaltungen im November und im Februar bieten, haben sich die Verantwortlichen beim TFC auf die Fahne geschrieben. Übrigens, das Motto für die 34.Session beim TFC lautet „ Der TFC das ist famos, feiert auf dem Bauernhof“. Los geht es am 11.11.2011, 19.19 Uhr mit der Schlüsselübergabe am Gemeindeamt Thurland. Der Elferrat des Thurländer Faschingsclub wird die Herausgabe des Schlüssels fordern, um bis zum Aschermittwoch die Regierungsgeschicke im Ort mit Heiterkeit weiter zu führen, so dass der Ortschaftsbürgermeisterin wird wohl keine andere Wahl bleiben wird, diesen dann auch herauszugeben. Im Anschluss daran, werden wir die fünfte Jahreszeit gebührend feiern. Am Samstag, den 12.11.2011 beginnt 19.19 Uhr unser Lumpenball 2011, wozu alle Närrinnen und Narren im ganzen Land herzlich eingeladen sind. Musikalisch begleiten und anschließend zum Tanz aufspielen wird uns an diesem Abend „Accoustic Jam“  aus Dessau. Kartenbestellungen werden im Hosenmarkt Thurland unter der Telefonnummer 034906-21966 oder per Mail unter „thurland@web.de“ entgegengenommen. Der Eintritt zum Lumpenball ist kostenpflichtig. Mehr Informationen kann man übrigens im Internet unter „www.thurland.de“ erhalten. Der Thurländer Faschingsclub würde sich freuen, Sie zum Lumpenball der 34.Session in Thurland  begrüßen zu dürfen.

 Thurland helau


Bitterfelder Spatz vom 25.09.2011

Der Elferrat hat entschieden

Faschingsklub trainiert für Rekordjagd

Thurland/Bobbau (red.). Jetzt wollen sie es wirklich wissen. Die Mitglieder des Thurländer Faschingsclubs (TFC) bereiten sich derzeit auf eine für sie doch ziemlich ungewöhnliche Aufgabe vor: Sie wollen am 8. Oktober den Rekord im Staffel-Marathon brechen. Der 1978 entstandene Faschingsklub zählt derzeit 90 Mitglieder. „Zehn haben wir für die Veranstaltung am 8. Oktober im Bobbauer Muldepark schon angemeldet“, sagt TFC-Präsident Bodo Ingber (auf dem Foto links). Auch Carmen Schulz, Marco Weinitschke und Anika Noth (v. l. n. r.) werden am 8. Oktober bei der vom „Bitterfelder Spatzen“ organisierten Veranstaltung mit von der Partie sein. Dafür haben sie jetzt schon mal die Laufschuhe geschnürt. „Wir werden den Rekord brechen!“, sind die Karnevalisten zuversichtlich.    Foto: Uwe Müller


MZ Bitterfeld vom 22.02.2011

Im Jahr 33 fleißig und standhaft

Thurländer Karnevalisten begeistern das Publikum mit einem fast dreistündigen und abwechslungsreichen Programm.

THURLAND/MZ. Getreu ihrem diesjährigen Motto "Wir sind standhaft und sehr fleißig - der TFC wird 33" sind die Thurländer Karnevalisten in jeder Form gerecht geworden. Fleißig waren sie bei der Vorbereitung und Durchführung des abwechslungs- und umfangreichen Programms und standhaft bei der Zeit, die der erste Sessionsabend in der Gaststätte "Zur schönen Linde" in Thurland brauchte.  Nachdem Präsident Bodo Ingber und Christel Hintsche den Elferrat einmarschieren ließen, ging es im Programm ohne Pause fast zweieinhalb Stunden rund. Ein Tanz löste den anderen und eine Lachsalve die nächste ab. Doch zum Anfang stimmte die Thurländer Rasselbande, die jüngsten Fußballer des Ortsteils, die Gäste auf die kommenden Frauen-Fußball-WM in Deutschland ein.  Shakiras Wakawaka war dabei vielen von der letzten WM noch im Ohr, nur die Vuvuzelas fehlten an diesem Abend. Voller Stolz konnten die Jüngsten dann auch den neuen Orden mit nach Hause nehmen, den sie für ihre Leistung verliehen bekamen. Ute Fröhlich, die Faschingsmutter, machte sich in ihrem Beitrag über den Abnehmwahn mancher Zeitgenossen lustig und die Gruppe "Friendship United" aus Bitterfeld sorgte mit Tanz und Gesang für Abwechslung.  So manche Zugabe brachte für die Aktiven zwar sportliche Höchstleistungen, für die Gäste aber einen rundum gelungenen Abend. Als dann der "Müller von der Mühle" die Gleichberechtigung des Mannes forderte und seine Meinung und Erlebnisse mit den Frauen preisgab, kam die Stimmung so richtig in Fahrt. Thomas und Michael brachten in ihrem Medley aus Volksliedern den einen oder anderen wieder auf den Geschmack, selbst mal wieder die Stimme zu erheben und als die TFC-Ladys in die Hits der 60er Jahre einstimmten, war der Saal fast nicht mehr zu bändigen.  Rita aus Stakelitz setzte dem Ganzen dann noch einen drauf in dem sie forderte "Frauen in der Elferrat". Dabei hielt sie sich mit ihrer Meinung über die verschiedensten Mannsbilder auf den Klatschbänken nicht zurück.  Höhepunkt, wie bei vielen Karnevalsveranstaltungen, war an diesem Abend aber einmal mehr das von Conny Marquart trainierte Männerballett. Sie gaben alles, die Männer um Präsident Bodo Ingber und zeigten, dass auch sie beim Tanz eine gute Figur machen konnten. Zwar waren die Mädels von der Garde rein optisch der bessere Hingucker, aber die Leistungen der Tänzer an sich, brauchten sich nicht zu verstecken.  Besonders freut es den Präsidenten, dass sich die Jugendgruppe wieder so stark entwickelt hat. "Wir haben mit acht Kindern angefangen und jetzt sind es 16", blickt Ingber auf die Arbeit zurück. Doch es mache Spaß, wenn auch die Jüngsten ihre Freude an dem geselligen Beisammensein hätten, so der Präsident. Und er vergaß auch nicht eine lange Liste der Sponsoren vorzulesen, ohne die eine solche Veranstaltung in der heutigen Zeit nicht mehr zu stemmen wäre, ist sich Ingber sicher. Und Gründungsmitglied Friedrich Dreißig rief den Gästen im Saal zu: "Genießt heute Abend diese Welt, wer weiß, wie lange sie noch hält". Getan haben sie das alle bis nach Mitternacht und auch die nächsten Veranstaltungen in der "Schönen Linde" werden sicher weiter zum Zusammenhalt des kleinen Ortsteils beitragen, ist sich Präsident Bodo Ingber sicher.

Beifall für die Darbietungen auch vom Elferrat beim Fasching in Thurland. (FOTO: MZ)


MZ Bitterfeld vom 02.02.2011

Narren feiern 33. Geburtstag

Faschingsclub Der Thurländer Verein zählt 86 Mitglieder. Das jüngste Mitglied ist vier Jahre alt, das älteste immerhin bereits 82 Jahre.

Thurland/MZ - Der Thurländer Faschingsclub (TFC) ist in heimische Gefilde zurückgekehrt. Nachdem er im vergangenen Jahr seine Gäste in Löberitz empfangen musste, kann er sie jetzt wieder in der Gaststätte "Zur schönen Linde" begrüßen, die erfolgreich saniert wurde. Die laufende Session steht unter dem Motto "Wir sind standhaft und sehr fleißig, der TFC wird 33". Gegründet aus einer Betriebssportgemeinschaft hat sich der Verein in den zurückliegenden Jahren zu einem stattlichen Faschingsklub entwickelt. "Wir haben keine Landesmeister der Tanzpaare oder Tanzmariechen", erzählt Präsident Bodo Ingber, aber man habe eine Gemeinschaft geschaffen, in der sich die 86 Mitglieder sehr wohl fühlen. Auch 16 Kinder mit einem Durchschnittsalter von zehn Jahren tragen zum Programm des TFC rege bei. Nicht zu vergessen die Frauentanzgruppe und das Männerballett. Das jüngste Vereinsmitglied ist vier Jahre und das älteste, der Alterspräsident Friedrich Dreißig, kann schon auf 82 Lenze zurückblicken. "Für uns ist es sehr wichtig, dass die Familien in den Verein mit integriert sind", erklärt Ingber. So könne man die Leute bei der Stange halten und auch immer wieder für etwas Neues begeistern. Anlässlich des Empfanges des Karnevals-Landesverbandes und der Landesregierung in Bernburg Mitte Januar, an dem der TFC zum ersten Mal teilgenommen hat, habe man sich ein Bild von der Leistungsstärke anderer Vereine machen können und festgestellt, dass man sich nicht zu verstecken bräuchte. "Selbst Ministerpräsident Böhmer ist erstaunt gewesen, was wir so auf die Beine stellen", erzählt Ingber. Die Gala-Veranstaltungen finden am 12., 19. und 26. Februar sowie am 5. März statt. Auch der Kinderfasching am 27. Februar ab 15 Uhr in der Gaststätte Thurland verspricht Stimmung pur. In diesem Jahr erwartet die Besucher eine Überraschung in Form einer kostenloser Festbroschüre. Die anlässlich des 33-jährigen Bestehens faktisch ein Muss.


Amtsblatt der StadtRaguhn-Jeßnitz vom 28.01.2011

Fasching in Thurland

Nach erfolgreichem Umbau der Gaststätte „Zur schönen Linde“ in Thurland wird der Thurländer Faschingsclub e.V. (TFC) seine Jubiläumssession 3x11 Jahre wieder in heimischen Gefilden veranstalten. In der letzten Session waren wir gezwungen unsere Gäste nach Löberitz einzuladen, da die Thurländer Gaststätte noch eine Baustelle war. An dieser Stelle noch einmal eine großes Dankeschön an das gesamte Team der Gaststätte „Reiter“ in Löberitz. In diesem Jahr können wir nun endlich unsere rundum renovierte Gaststätte in Thurland mit neuer Bestuhlung nutzen und gemeinsam mit unseren Gästen ausgiebig feiern. Die 33. Session steht unter dem Motto:  „Wir sind standhaft und sehr fleißig, der TFC wird 33“. Unsere Galaveranstaltungen finden am 12..02., 19.02.,26.02. und am 05.03. jeweils 19.19 Uhr statt. Für unsere jüngsten Narren startet am 27.02. ab 15.00 Uhr der Kinderfasching. Kartenvorbestellungen werden beim Hosenmarkt in Thurland unter der Telefonnummer 034906-21966 oder per mail unter thurland@web.de entgegengenommen. Weitere Informationen kann man übrigens im Internet unter www.thurland.de abrufen. Es wird derzeit wieder ein tolles Programm von den Mitgliedern des TFC auf die Beine gestellt, das dann zu den Galaveranstaltungen präsentiert wird.  Begleiten und zum anschließenden Tanz aufspielen wird uns in dieser Session wie in den vergangenen Jahren „Anne & Falk“. Ein besonderes „Bonbon“ für unsere Gäste wird in dieser Session eine kostenlose Fest-Broschüre sein. Sie ist ein Rückblick auf 33 Jahre Fasching in Thurland und sicher wird ein jeder das eine oder andere Interessante darin finden.  Die Vereinsmitglieder des Thurländer Faschingsclubs - ob vor oder hinter der Bühne - freuen sich jetzt schon riesig, Sie zur 33. Session in Thurland begrüßen zu dürfen. Stimmen Sie jetzt in unseren Schlachtruf: „Weiß, gelb, rot, blau Thurland helau!“ ein.


 

Wochenspiegel Bitterfeld vom 19.01.2011

Närrisches Jubiläum

Thurländer Faschingsclub begeht 33.Session

Mit vier Galaveranstaltungen wird die besondere Session gefeiert

Thurland (rob). Drei mal elf macht 33 ... Seit 33 Jahren feiern die Närrinen und Narren vom Thurländer Faschingsclub (TFC) die fünfte Jahreszeit auf ihre ganz eigene Weise. Nicht ohne Stolz blickt Präsident Bodo Ingber zurück: "Für einen Ort mit circa 400 Einwohnern ist es schon eine Leistung, seit 33 Jahren ohne Pause einen Fasching durchzuführen", sagt er im WOCHENSPIEGEL-Interview. Fieberhaft arbeiten die 86 Mitglieder am Programm für die Galaveranstaltungen. Unter dem Motto "Wir sind standhaft und sehr fleißig, der TFC wird 33" werden diese durchgeführt. Am 12., 19. und 26.Februar sowie am 5.März steppt der Bär im karnevalistischen Teil Thurlands. Hinzu zur Veranstaltungsreihe gesellt sich am 27.Februar der Kinderfasching. Am Nachwuchs mangele es dem TFC nicht, erklärt Ingber. "In Thurland hat der Fasching etwas familiäres, gehört im Prinzip zum Dorfleben dazu", so der Präsident. Alle Informationen zum Verein, Historie, den Gala-Veranstaltungen und den Terminen gibt es im Netz unter www.thurland.de.

Klein aber Oho: Nur 400 Einwohner hat Thurland aber eine große Faschings-Tradition. Hier gibt es alles, was dazu gehört: Bütten, Tanz, Funken und Gesang.


Narren-Rundblick, Ausgabe 22, Dezember 2010

Chronik des Thurländer Faschingsclub e.V.

Sein 33-jähriges Jubiläum begeht der Thurländer Faschingsclub e.V. 1978 in dieser Session. Mit einem 45-minütigen Programm fing 1979 das Faschingstreiben in Thurland, wenige Monate nach Vereinsgründung an. Diese erste Session des TFC wurde noch mit nur acht Elferratsmitgliedern veranstaltet. Zur 2. Session, im Februar 1980, waren es dann schon elf Herren im Elferrat. Der Eintritt betrug damals 5,-Mark plus einen Unkostenbeitrag von 3,-Mark für Essen. Das Besteck brachte damals noch jeder von zu Hause mit. Im Jahre 1980 entstand dann auch der Thurländer Faschingsschlager "Ein Dörfchen liegt im flachen Land" (siehe Kasten links). Der Kinderelferrat des TFC bildete sich erstmals im Jahre 1982. Auch damals wurde schon ein eigenes, kleines Programm von den Kindern einstudiert und mit viel Erfolg vorgetragen. 1983 war es endlich soweit. Der erste Auftritt des TFC-Balletts ging übers Parkett. Der Vorstand und die Mitglieder des TFC begingen 1991 einen großen Schritt. Es ist die Rede vom Übergang in einen eingetragenen Verein. Von nun an heißt er "Thurländer-Faschings-Club e.V.". Am 27.10.2002 nahm das Thurländer Männerballett (TMB) an der 1. Deutschen Meisterschaft für Männerballette in Bonn erfolgreich teil. Weitere Teilnahmen an den Deutschen Meisterschaften folgten. Die Garde vollzog am 13.11.2003 einen Generationswechsel. Aus der "alten" Garde entstanden die Thurländer Tanz Teufel (TTT). Zur ersten Veranstaltung der 29. Session, am 27.01.2007, tanzte die "neue" Garde erstmals nicht im klassischen rot. Es wurden die neuen Gardekostüme in blau präsentiert. Am 27.08.2009 wurde erstmalig in der Vereinsgeschichte des TFC eine Frau in den Elferrat und gleichzeitig in den Vorstand des Thurländer Faschingsclub gewählt. Der TFC wurde am 01.05.2010 beim Karneval Landesverband e.V. (BDK) sowie in die Närrische Europäische Gemeinschaft (NEG) aufgenommen. Vier Galaveranstaltungen sowie den traditionellen Lumpenball als Sessionseröffnung feiern die Narren in diesem Jahr. Dazu kommen ein Kinder- und ein Seniorenfasching. Dabei kämen die Gäste aus der gesamten Region und nicht nur aus Thurland, betont Vereinspräsident Bodo Ingber. Seit 2009 steht er dem Verein mit seinen 86 Mitgliedern vor und hat sich zum Ziel gesetzt, in den kommenden Jahren mindestens 100 Vereinsmitglieder zu zählen. "Wir sind motiviert und wollen viel erreichen. Dafür gilt allen Mitgliedern mein herzlichster Dank", betont Ingber und macht sich bereit für den Start in die Jubiläumssession. Weitere Informationen sowie die ausführliche Chronik unter: www.thurland.de

"Wir sind standhaft und sehr fleißig, der TFC wird 33!" Quelle: Foto Frisch


MZ Bitterfeld vom 31.12.2010

Linde und Stier schmücken Orden

Peter Bornemann (Mitte) präsentiert den neuen Orden. (FOTO: MICHAEL MAUL)

BOBBAU/THURLAND/MZ. "Es ist vollbracht", sagt Peter Bornemann aus Bobbau und überreicht dem Präsidenten des Thurländer Faschingsclubs (TFC) Bodo Ingber und dem Sponsor Manfred Dreißig die nagelneuen Orden für die diesjährige Karnevalssession. Alles ist so, wie es sich die Karnevalisten gewünscht haben. Die Linde, der Stier und auch die vier Farben, die im Thurlandlied beschrieben sind, hat der Hersteller auf dem Orden vereint. Bornemann, durch dessen Hände schon ungefähr 30 000 Orden gegangen sind, weiß, wovon er spricht. Jedes Teil sei ein Unikat, und so könne jeder Verein davon ausgehen, dass kein anderer solch ein Prachtstück besitze, sagt er. Für Peter Bornemann ist es eine Arbeit, die ihm Spaß mache, sagt der gelernte Gießerei-Technologe. Dass vieles noch in Handarbeit entsteht, mache den Reiz der Arbeit aus, so Bornemann. Aber ohne seine Vertragspartner, die in der Galvanik und der Spritzgusstechnik bewandert sind, könne er die enorme Arbeit nicht schaffen. Wichtig sei auch eine künstlerische Kreativität. "Wir haben nicht sehr lange gebraucht, bis alles in Sack und Tüten war", blicken die beiden Thurländer zurück. "Im August entstand die Idee und jetzt sind die Orden fertig", freut sich der Präsident. "Wir hatten schon Orden, solche von der Stange", sagt Ingber. Die seien aber bei weitem nicht so schön wie diejenigen, die sie jetzt mit nach Hause nehmen könnten. An den Bobbauer sei man durch eine Werbung vom Landeskarnevalverband gekommen, beschreibt Ingber den Beginn der Zusammenarbeit. Dann habe sich alles sehr schnell entwickelt. Für die Närrinnen und Narren ist der neue Orden ein weiteres Stück Identität mit ihrem Verein und der Heimat. "Ich unterstütze den Verein und den Ort sehr gern", beschreibt der Geschäftsführer der Thurländer Firma sein Engagement. Wenn man sich nicht einbringe in die kleine Gesellschaft der Gemeinde, dann könne man auch nichts Großes erwarten, so Dreißig weiter. Dabei denkt er an die umfangreichen Sanierungsarbeiten an dem jetzigen Clubheim des TFC, das gleichzeitig Gaststätte, Begegnungsstätte und Vereinsheim ist. Damit sei das Vereinsleben auf Jahre hinaus gesichert und auch die Jugend bleibe im Dorf, ist sich Dreißig sicher.


MZ Bitterfeld vom 15.11.2010

In Thurland wird zünftig dreimal elf gefeiert

Der Faschingsclub ist eine große Nummer im Dorf, vor allem junge Leute sind begeisterte Mitglieder.

Thurland/MZ - "Wir sind standhaft und sehr fleißig, der TFC wird 33." - mit diesem Motto starten die Närrinnen und Narren des Thurländer Faschingsclub (TFC) am Sonnabend in die neue Session. "Wir sagen aber lieber, wir werden dreimal elf, das klingt besser", fügt der Thurländer Präsident Bodo Ingber lachend an. Man sei eine dufte Truppe, die zusammenhält und die großen und kleinen Probleme eigenständig löst. Dem pflichtete auch Ortsbürgermeisterin Dagmar Peschek bei. Der Karnevalsclub sei für Thurland ein sehr wichtiger Verein, in dem sich Geschäftsleute und auch andere Thurländer treffen. Und so habe sie dann auch am Sonnabend um 18.18 Uhr den Schlüssel freiwillig und mit Freude an die Karnevalisten übergeben, verrät sie. Für die Närrinnen und Narren beginnt jetzt auch im 400-Seelen-Ortsteil Thurland wieder eine Zeit, in der gezeigt werden kann, was alle in wochenlanger Vorbereitung einstudiert und geprobt haben, freut sich der Präsident, der seit einem Jahr die Regentschaft über den Verein hat. "Wir hatten ganz am Anfang das Motto: Ist Fasching auch in Thurland möglich?", blickt er zurück den Beginn des närrischen Treibens. Gegründet aus der Betriebssportgemeinschaft (BSG), hatten sich sieben Männer zusammengefunden und den Narren einen Verein gegeben, erklärt der Präsident. Aus diesem Grunde habe man am Anfang auch noch keinen Elfer-Rat gehabt, sondern einen Siebener-Rat. Aber auch schon damals, sagt Ingber, sei man von den Betrieben unterstützt worden, was heute nicht viel anders sei. Nur, dass die Betriebe heute größtenteils Privatfirmen und Privatleute sind, erklärt der 45-jährige, der im Hauptberuf Werkmeister für Sicherungstechnik ist. Sehr Stolz ist Ingber auch auf die ganze Vorbereitung, die nicht nur in Einstudieren von Texten besteht. Fast alle Kostüme werden selbst genäht und der schmucke Saal im Gemeindezentrum " Zur schönen Linde", der erst saniert wurde, ist faschingsmäßig ausgeschmückt worden. Musikalisch umrahmt von der Gruppe "Sunheads" aus Dessau ging es zum Auftakt der Session dann auch überaus lustig und heiter zu. Tänze und Büttenreden, in denen sich der eine oder andere auch wiederfand, rundeten den Abend ab. Für die Ortsbürgermeisterin erfüllt sich mit dem Abschluss der viermonatigen Haussanierung auch ein Wunsch. "Endlich gibt es in Thurland wieder einen schmucken Raum, in dem Festlichkeiten durchgeführt aber auch Ratsversammlungen abgehalten werden können", sagt sie, Thurland sei zwar ein relativ kleiner Ortsteil, aber durch die Thurländer Hähnchen weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Und Präsident Ingber, freut sich am meisten darüber, dass von den 86 Mitgliedern des TFC fast 15 Kinder im Alter von vier bis 15 Jahren sind. Das sei für ihn ein Zeichen, dass die Jugend auch Spaß am geselligen Beisammensein hat. Wie die Großen zusammenhalten, das beweise unter anderem auch der gute Zuspruch zum ersten Faschingsabend, sind sich Präsident und Ortsbürgermeisterin einig.


mdr1 Radio Sachsen Anhalt vom 13.11.2010

Sendemitschnitt


MZ Bitterfeld vom 28.10.2010

Ballett-Tänzer mit Bauchkribbeln

Der Thurländer Faschingsclub bereitet sich auf seine 33. Session vor. Präsident Bodo Ingber macht neugierig auf die 5. Jahreszeit.

Thurland/MZ - Mit Karneval hatte Bodo Ingber junior nichts am Hut. "Das war nicht mein Ding", erinnert sich der Thurländer an seine Kindheit. Heute ist der 45-Jährige Vorsitzender der Narrenriege des TFC - des Thurländer Faschingsclubs. Die Zeiten ändern sich eben, hat er erfahren. Vor allem, wenn die fünfte Jahreszeit anbricht. Dann schwebt der Chef gazellenhaft übers Parkett. Natürlich nicht allein. Elf Mannsbilder begleiten ihn im Rampenlicht und halten Schritt. Zeiten, die Bodo Ingber heute nicht mehr missen möchte. Da ist der gewisse "Kick", das "Bauchkribbeln", "es macht einfach Spaß", erklärt der Karnevalist. Doch die Riege des männlichen Geschlechts kann eben nicht ohne weiblichen Liebreiz mit Namen Conny Marquart. Sie nimmt das Thurländer Männerballett an die Hand. Gibt Ingber & Co. die Tanzrichtung an. Als "unsere Choreographin" bezeichnet sie der Präsident. Bei den Proben trage man nicht immer den Schalk im Nacken. Es werde hart trainiert, verrät er. Schließlich soll auch die 33. Session erfolgreich über die Bühne gehen. Dafür werden die 86 Mitglieder des TFC schon sorgen. Darauf ist Verlass, ist der Präsident sicher. Auf die 33 setzen die Thurländer Jecken auch in ihrem Motto der bevorstehenden Session. "Wir sind standhaft und sehr fleißig, der TFC wird 33." Ob Rasselbande, die TFC-Ladys, die Garde und die Tanzteufel - die Aufwärmphase hat bald ein Ende. Am 13.11. lädt das Narrenvolk zur ersten Kostprobe und zum Faschingsauftakt ins neue Domizil ein. Die Gaststätte "Zur Linde" in Thurland werden die Karnevalisten und ihre Gäste ab 18.18 Uhr zur Schlüsselübergabe einnehmen. Mussten sie im letzten Jahr noch auswärts tanzen, "sind wir nun glücklich, zu Hause in Thurland auftreten zu können", betont Ingber. Und darauf ein "Weiß-Gelb-Rot-Blau - Thurland Helau".

Das Thurländer Männerballett in Hochform.


MZ Bitterfeld vom 01.02.2010

Thurland/MZ - Der Thurländer Faschingsclub (TFC) wird seine Galaveranstaltungen in diesem Jahr nicht wie geplant in Thurland, sondern in Löberitz über die Bühne gehen lassen. Weil in der Gaststätte "Zur Linde" noch gebaut wird, musste der Verein kurzfristig umdisponieren, so Heiner Gruß vom TFC. So finden die Veranstaltungen unter dem Motto "Ob jung ob alt, ob dick ob dünn, zum TFC zieht's jeden hin" am 6., 13. und 20.Februar sowie der Kinderfasching am 7.Februar in der Gaststätte "Zum Reiter" in Löberitz statt.


Goitzsche Radio vom 25.01.2010, 16.00 - 18.00 Uhr

Sendemitschnitt   Teil 1   Teil 2


MZ Bitterfeld vom 05.01.2010

Thurländer "Linde" wird zum Ballsaal

Thurland/MZ - Schon heute will der Thurländer Faschingsclub auf seine Partys am 30.Januar, am 6. sowie am 13.Februar aufmerksam machen. Die Veranstaltungen, die unter dem Motto stehen "Ob jung ob alt, ob dick ob dünn, zum TFC zieht's jeden hin", beginnen jeweils um 19.19 Uhr in der Thurländer Gaststätte "Zur Linde". Das teilt der Faschingsclub mit. Für Kinder gibt es einen Fasching am 7. Februar, er beginnt um 15.00 Uhr in der "Linde". Karten kann man bestellen unter der Nummer 034906/21966.


Wochenspiegel Bitterfeld vom 11.11.2009

32. Session des TFC

Thurland (WS). Die Faschingseröffnung findet diesmal am Gemeindeamt statt und beginnt am 14. November um 17.00 Uhr mit einem Lampionumzug, wozu alle Kinder recht herzlich eingeladen sind. Die Schlüsselübergabe durch die Bürgermeisterin ist dann um 18.18 Uhr vor dem Gemeindeamt. Beim anschließenden Lagerfeuer gibt es Knüppelkuchen. Für das leibliche Wohl, von Glühwein bis Grillwürstchen, wird bestens gesorgt. Weitere Informationen: www.thurland.de.


Mitteldeutsche Zeitung Bitterfeld vom 10.11.2009

Schlüsselübergabe

Faschingseröffnung am Gemeindeamt Thurland

Thurland/MZ - Aufgrund von Renovierungsarbeiten am Thurländer Vereinsheim findet die Faschingseröffnung diesmal am Gemeindeamt statt und beginnt am 14. November um 17 Uhr mit einem Lampionumzug. Die Schlüsselübergabe durch die Bürgermeisterin ist dann um 18.18 Uhr vor dem Gemeindeamt. Am Lagerfeuer gibt es dann neben Glühwein auch Knüppelkuchen und andere Leckereien, heißt es.


Wochenspiegel Bitterfeld vom 25.02.2009

Thurland schaute nach vorn und auch zurück

Der Thurländer Faschingsclub (TFC) beendete seine 31. Session

Ausverkaufte Galaveranstaltungen und bei den Umzügen in Dessau und Köthen. Thurland (WS). Die 31. Session stand unter dem Motto: "700 Jahre tun nicht weh, was wär'n wir ohne TFC". Augen und Ohrenschmaus waren wieder die Galaveranstaltungen, die von der Garde mit dem Gardetanz eröffnet wurden. Die Kleinsten, die "Rasselbande" zeigten dann, dass man mit viel Fleiß und Ehrgeiz auch schon mit vier Jahren toll tanzen kann. Als Christine in die Bütt stieg, gab es einen Ausflug in die Zukunft. Was bringen die nächsten 700 Jahre? Ein orientalischer Fächertanz von Katarina und Corinna wurde zur Augenweide und beim Kaffeeklatsch zogen "Cordula und Babsi" alias Christiane und Anika über die Männerwelt her, dass kein Auge trocken blieb. Bei einem Stimmungsmedley mit Thomas konnte mitgesungen und mitgeschunkelt werden. Und als Thurlandmumie erzählte Katarina in der Bütt, wie es in den letzten 700 Jahren in und um Thurland aussah. Das Frauenballett, die "TFC-Ladys", heizten das Publikum als Motorbienen richtig ein. "Kalle" alias Andreas brachte mit seinen Kindheitserinnerungen den Saal zum Kochen. Und die jungen Damen, die "No Names", stellten bei dem Lied "I need a Hero" ihr Können unter Beweis. Zu guter letzt ließ das Thurländer Männerballett die Zeiten von Boney M. wieder hochleben und verwandelten den Saal in ein Tollhaus. Das 2-stündige Programm wird musikalisch von "Anne und Falk" begleitet, die anschließend auch zum Tanz aufspielten. Die Umzüge in Dessau und Köthen waren die letzten Aktivitäten der 31. Session.

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Wochenspiegel Bitterfeld vom 05.11.2008

Der TFC startet später

Schlüsselübergabe und Faschingseröffnung in Thurland

Am 14.11., 19.19 Uhr holen sich die Thurländer Narren den Gemeindeschlüssel. Thurland (bi). Nicht schon am 11.11., sondern erst am Freitag, dem 14.11., 19.19 Uhr, wird der TFC-Präsident im Beisein des Thurländer Elferrates und Mitgliedern des Thurländer Faschingsclubs (TFC) wieder den Gemeindeschlüssel von Thurlands Bürgermeisterin in Empfang nehmen. Die Gardemädchen des TFC möchten mit ihrem Gardetanz alle Närrinen und Narren auf die neue Session einstimmen. Schon ab 17.30 Uhr können sich alle Kinder am Gemeindeamt Thurland schminken lassen, bevor dann um 18.00 Uhr der Lampionumzug startet. Im Anschluss daran wird das Lagerfeuer entzündet. Am Samstag, den 15.11., 19.19 Uhr, wird die 31. Faschingssession in Thurland mit einem Närrischen Programm und anschließendem Tanz mit der Discothek "Mix-Tour" aus Sangerhausen eröffnet. Kartenbestellungen im Hosenmarkt Thurland, Tel:034906-21966 (6,50,-Euro)

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Amtsblatt Raguhn vom 30.10.2008

Schlüsselübergabe und Faschingseröffnung beim TFC in Thurland

Nicht schon am 11.11., sondern erst am Freitag, dem 14.11., 19.19 Uhr, wird der TFC_Präsident im Beisein des Thurländer Elferrates und Mitgliedern des Thurländer Faschingsclubs (TFC) wieder den Gemeindeschlüssel von Thurlands Bürgermeisterin in Empfang nehmen. Die Gardemädchen des TFC möchten mit ihrem Gardetanz alle Närrinen und Narren auf die neue Session einstimmen. Schon vorher, ab 17.30 Uhr können sich alle Kinder am Gemeindeamt Thurland schminken lassen, bevor dann um 18.00 Uhr der Lampionumzug startet. Im Anschluss daran wird das Lagerfeuer entzündet. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Am Samstag, dem 15.11., 19.19 Uhr, wird die 31. Faschingssession in Thurland mit einem Närrischen Programm und anschließendem Tanz mit der Discothek "Mix-Tour" aus Sangerhausen eröffnet. Kartenbestellungen ab sofort im Hosenmarkt Thurland, Tel:034906/21966 zum Preis von 6,50 Euro möglich.

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Wochenspiegel Bitterfeld vom 20.02.2008

Faschingsnachlese

Viele Veranstaltungen trotz kurzer Session

30.Session des TFC - TÜV im Seniorenclub Brehna - Fasching in Pouch

Thurland/Brehna/Pouch (red). Die diesjährige Faschingszeit war kurz und es wurde deshalb ziemlich eng mit den Terminen. Wen wunderts, dass sogar noch in den nächsten Tagen einige Veranstaltungen stattfinden. Der Thurländer Faschingsclub (TFC) hat seine 30. Session nun mit Bravour beendet nach dem Motto: "30 Jahre ohne Pause, der TFC macht heut'ne Sause". In dem zweistündigen Programm tanzten die kleinsten "Knut der Eisbär", ein Narr, der 30 Jahre im Keller eingesperrt war, zog mächtig über den Elferrat her, Gesänge und andere Tänze waren zu bestaunen und das Männerballett zum Schluss mit "Dirty Dancing" zu sehen. Natürlich schwebte der schwerste unter den Männern durch den Saal. Und die Teilnahme am Großen Dessauer Karnevalsumzug und am Rosenmontagsumzug in Köthen war selbstverständlich Pflicht. . . .

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Mitteldeutsche Zeitung Bitterfeld vom 04.02.2008

Jecken blasen kräftig zum Endspurt

Sandmann unterhält Narren in Sandersdorf - Thurland feiert 30 Jahre Fasching

Sandersdorf/Thurland/MZ. Die Jecken blasen zum Endspurt. Am Wochenende stiegen noch einmal Faschingspartys in großer Zahl, am Montag soll für viele Narren der Rosenmontagszug in Köthen ein besonderes Erlebnis werden. Mit dabei sind alte Hasen wie die Mitglieder des Thurländer Faschingsclubs, die samt blubberndem Lanz Bulldog in die Kreisstadt düsen. . . .        . . .Närrische Majestäten sucht der Gast im Thurländer Fasching vergebens. "Aber ein buntes Programm mit jeder Menge Witz, das wird er finden." Heiner Gruß, Programmminister beim Thurländer Faschingsclub (TFC), freut sich über den großen Zuschauerzuspruch im Jubiläumsjahr.

"30 Jahre ohne Pause - der TFC macht heut 'ne Sause", haben sich die Thurländer auf die Fahnen geschrieben. Klamauk ist dabei fest eingeplant. "Ein halbes Jahr lang laufen die Vorbereitungen, erst geht es um das Thema, dann die Frage, was in das Zwei-Stunden-Programm alles reingepackt werden soll", erzählt Gruß. Und weiß, dass Fasching im kleinen Dorf immer wieder von Überraschungen lebt. So am Sonnabend. Da taucht Närrin Katarina nach 30 Jahren Verbannung aus dem TFC-Keller auf. Hemden des Elferrats gebügelt, die Stiefel der Garde geputzt. Das reicht, da muss es närrischen Widerstand und so manches derbe Wort geben.

Humor ist, wenn man trotzdem lacht. In Thurland kommt das nicht minder an als die Rasselbande. Die Jüngsten im 60-Mitglieder-Club sind gerade einmal drei Jahre jung. Alt genug, um Allerwelts-Liebling Knut zum Leben zu erwecken Eisbären wuseln über das Parkett, die Rasselbande läuft zur Hochform auf. "Thurland Helau" und eine Zugabe: Das muss sein an diesem Abend. "Ein wenig Richtung Film und Fernsehen, Hollywood", hatten die Narren des TFC für die Jubiläumssession versprochen. Da tanzen die Thurländer Tanz-Teufel den "Tanz der Vampire", gibt es von Thomas Meyer Stimmungslieder am laufenden Band.

Absoluter Höhepunkt seit Jahren ist allerdings der Auftritt des Männerballetts. "Dirty Dancing", was anders soll es sein? Das Ballett schwingt Bein und zeigt dasselbe, das Publikum tobt, wie in den letzten 20 Jahren schon. So lange gibt es die Gruppe bereits. Dabei hat das Ballett mehr als einmal schwierige See gemeistert, manche Klippe umschifft. Kurz vor Ultimo fiel jetzt einer der Akteure aus. "Wir haben Ersatz gefunden. Drei Tage, und der war voll dabei. Glück muss man auch haben", gaben sich die Ballerinen überzeugt.

Helau, Applaus, Jubiläumsorden und noch dazu den einen oder anderen Tusch gab es in Hülle und Fülle. Letzteren übrigens nicht vom Band. Live-Musik ist angesagt in Thurland. Zum wiederholten Mal übernahm Mix-Tour aus Sangerhausen die Verantwortung dafür. "Nach dem Programm kommt der Tanz. Das war immer so." Thurländer Narren setzen auf Beständigkeit.

«30 Jahre ohne Pause - der TFC macht heut 'ne Sause» heißt das Motto in diesem Jahr bei den Thurländer Karnevalisten, die mit ihrem Programm natürlich wieder für Stimmung sorgten und voll begeisterten. (MZ-Foto: André Kehrer)

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Mitteldeutsche Zeitung Bitterfeld vom 26.01.2008

Tanz der Vampire

Fasching in Thurland

Thurland/MZ. Zur heutiger Veranstaltung des Faschingsclubs Thurland, welche um 19.19 Uhr im Gasthaus "Zur Linde" in der Hauptstraße in Thurland stattfindet, stellen sich diesmal die Thurländer Tanzteufel vor. Sie präsentieren den "Tanz der Vampire", wie aus einer Mitteilung des Faschingsclubs hervorgeht. Weiterhin bringen die TFC_Ladys Grüße der Fischerin vom Bodensee. Am Sonntag wird dann am selben Ort Kinderfasching gefeiert. Beginn ist 15.00 Uhr.

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Mitteldeutsche Zeitung Bitterfeld vom 09.11.2007

Die Saison der Narren

Heute Schlüsselübergabe

Thurland/MZ. Am 11.11. um 11.11 Uhr beginnt wieder die närrische Zeit. Doch in Thurland fällt schon heute Abend der Startschuss. Um 18 Uhr wird von den Narren die Herausgabe des Rathausschlüssel gefordert. Umrahmt wird das närrische Treiben von einem Lampionumzug für die Kinder, der bei einem Lagerfeuer und gastronomischer Versorgung endet. Die große Festveranstaltung findet ebenfalls schon einen Tag früher, also Samstagabend um 19.30 Uhr statt. Gleich zwei Jubiläen gibt es beim Thurländer Karnevalsverein in diesem Jahr zu feiern, die 30. Session und das 20-jährige Bestehen des Thurländer Männerbelletts. Wie einer Mitteilung des Vereins zu entnehmen ist, sind noch immer fünf der sieben Gründungsmitglieder aktiv, wobei die Ältesten schon 53 Jahre zählen.

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Mitteldeutsche Zeitung Bitterfeld vom 19.02.2007

Ganz Thurland feiert im quirligen Märchenland

29. Session mit Phantasiefiguren und Musik

Thurland/MZ. "Im Märchenland da ist was los - wir feiern Karneval ganz groß" - so hieß es am Sonnabend in Thurland. Die dortigen Narren haben mit all den einschlägig bekannten Märchentypen wie Rotkäppchen, Hänsel und Gretel, Schneewittchen und die sieben Zwerge und anderen zünftig gefeiert. Auch Sandmännchen, Schnatterinchen und andere Figuren aus dem Kinderfernsehen hüpften zwischen den kostümierten Narren. Die 29. Session war also ein Rundum-Erfolg, den die aus Sangerhausen eingeflogene Band "Mix-Tour" musikalisch in Szene setzte. Weitere Höhepunkte in dieser Session waren und werden für die Thurländer Faschings-Fans die Teilnahme an den Karnevals-Umzügen in Dessau und Köthen sein.

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Wochenspiegel Bitterfeld vom 14.02.2007

Endspurt beim TFC

Zweistundenprogramm & Umzugsvorbereitungen

Motto: "Im Märchenland da ist was los, wir feiern Karneval ganz groß"

Thurland (red). "Auch in diesem Jahrhaben wir wieder ein tolles Programm auf die Beine gestellt und dafür bei unseren Fans viel Beifall eingeheimst", erzählt Bodo Ingber. Über zwei Stunden geht es quer durch die gesamte Märchenwelt. Alle Veranstaltungen sind restlos ausverkauft, so Ingber, auch die letzte dieser Session am 17. Februar. Unseren Gästen sind dabei sicher einige Neuerungen aufgefallen. So tritt die Garde zum ersten Mal in blauen Kostümen auf und die neue Band, Mix-Tour aus Sangerhausen, bringt frischen Wind. Am Aschermittwoch ist dann alles vorbei. Bis dahin gibt es aber noch zwei weitere Höhepunkte, denn die Thurländer Karnevalisten bereiten sich auf die Faschingsumzüge in Dessau am 18. Februar und am Rosenmontag in Köthen vor, wo sie schon einige Jahre zu Gast sind. Auch in diesem Jahr werden sie wieder mit einem Festwagen und einer Fußgruppe daran teilnehmen.

Das TFC-Team gestaltete ein tolles Programm

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Mitteldeutsche Zeitung Bitterfeld vom 09.02.2007

Fasching in Thurland

Märchenhaftes Programm

Thurland / MZ. Am 10. und 17. Februar wird in Thurland Fasching gefeiert. Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 19.19 Uhr. Das Motto der 29. Session heißt "Im Märchenwald, da ist was los - Wir feiern Karneval ganz groß". Wie der Veranstalter mitteilt sind im Programm unter anderem Rotkäppchen, Hänsel und Gretel, Schneewittchen und die sieben Zwerge, Schlümpfe und vom TV-Abendgruß bekannte Figuren zu erleben. Die musikalische Begleitung und den anschließenden Tanz hat die Sangerhäuser Gruppe "Mix-Tour" übernommen. Am 11. Februar beginnt um 15 Uhr in der Gaststätte "Zur Linde" der diesjährige Kinderfasching unter dem gleichen Motto.

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Wochenspiegel Bitterfeld vom 22.11.2006

TFC holte sich den Gemeindeschlüssel

Thurland (red). Bereits am 10.11. holten sich die Thurländer Narren von der Bürgermeisterin, Dagmar Peschek, symbolisch den Gemeindeschlüssel. der Präsident des Thurländer Faschingsclub (TFC), Joachim Schmidt, machte der Bürgermeisterin wortreich klar, das nun bis zum Aschermittwoch die Narren in Thurland das Sagen haben. Ihr blieb keine andere Wahl, als den Schlüssel herauszurücken. Die Vorbereitungen für die Veranstaltungen der 29. Session des TFC im Januar und Februar laufen auf Hochtouren. Die Fans können sich wieder auf ein lustiges Programm freuen unter dem Motto. "Im Märchenland da ist was los, wir feiern Karneval ganz groß!" Karten für die Veranstaltungen können ab sofort im "Hosenmarkt" bei Viola Schönemann bestellt werden.

Geschlossen zog der Elferrat des TFC vor das Gemeindeamt

Bürgermeisterin Dagmar Peschek übergab den Schlüssel

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Mitteldeutsche Zeitung Bitterfeld vom 14.07.2006

Sie machen Halle zur Festmeile

Tänzer, Musikanten oder kostümierte Hexen - Wer sind die Mitwirkenden des Sachsen-Anhalt-Tages?

Das Land feiert in Halle. Von heute bis zum Sonntag findet an der Saale der Sachsen-Anhalt-Tag statt. Mehr als 20 000 Akteure sorgen dafür, dass die Stadt sich in eine große Festmeile verwandelt. Fünf Geschichten über fünf Mitwirkende.

Halle/MZ.  Heiner Gruß und seine Mannen sind schon alte Hasen. Zum Sachsen-Anhalt-Tag war das Männerballett aus Thurland (Kreis Bitterfeld) bereits in Aschersleben, Burg und Magdeburg. Und nun also Halle. Lampenfieber? "Immer noch und immer wieder", sagt Gruß. Auch nach 19 Jahren. 1987 hat der heute 42-jährige Außendienstmitarbeiter mit fünf Mitstreitern das Ballett aus der Taufe gehoben. Heute sind sie elf gestandene Männer, fast alle zwischen Ende 30 und Anfang 50, "mit Bierbauch", wie Gruß augenzwinkernd sagt. Beim Auftritt wird dazu ein kurzes Röckchen angezogen. In Halle kann das Publikum unter anderem den "Tanz  der Krankenschwestern" und "Salsa de Thurland" erleben. Bis sie auf der Bühne stehen, hat das Lampenfieber sich verflüchtigt.       

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Mitteldeutsche Zeitung Bitterfeld vom 31.05.2006

Fieber bei Samba im Miniröckchen 

Thurländer Männerballett wieder erfolgreich

Thurland/MZ. Mit einem zweiten Platz haben die Tänzer des Thurländer Männerballetts dieser Tage beim Bornstedter Männerballett-Gaudi-Turnier abgeschnitten. Glücklich und zufrieden mit dieser Bewertung sind die Hobby-Tänzer nach Hause gefahren. Mit Heiner Gruß sprach unsere Redakteurin Christine Krüger.

Wofür gab es diese tolle Platzierung?

Gruß: Für unsere Tänze zum Abba-Medley "Abba-Fieber" und für "Samba de Thurland". Die Choreographie war klasse, unser Outfit und wir natürlich auch.

Wie viele Gruppen haben teilgenommen in Bornstedt?

Gruß: Es waren sieben Mannschaften am Start - also insgesamt tanzten 60 Männer aus dem südlichen Sachsen-Anhalt und Thüringen. Wir waren bereits zum zweiten Mal beim Gaudi-Turnier dabei. Vergangenes Jahr haben wir ja sogar gewonnen.

Warum hat es dieses Jahr nicht geklappt?

Gruß: Naja, diesmal waren die Günthersdorfer mit am Start. Und die sind eben auch richtig gut. Das ist schon immer spannend, wir sind da zugegebenermaßen vor jedem Auftritt ganz schön aufgeregt.

Das Thurländer Männerballett tanzt aber auch in Regionen, die viel weiter weg liegen als Bornstedt...

Gruß: Stimmt, wir haben schon an den Deutschen Meisterschaften für Männerballette in Köln teilgenommen - und nicht schlecht abgeschnitten. Aufgetreten sind wir auch bei Sachsen-Anhalt-Tagen, zu Stadt- und Dorffesten, privaten Feiern. Unser nächster großer Auftritt übrigens wird in Halle zum Sachsen-Anhalt-Tag am 15. Juli sein. Wir sehen uns als Repräsentanten des Landkreises Bitterfeld. Und wir führen die Leute zur Erkenntnis: Guck, die können auch ein bisschen Kultur.

Wie lange gibt es diese tolle Truppe schon?

Gruß: Gegründet haben wir uns 1987 und sind seitdem in der Mitgliederzahl relativ stabil geblieben. Der jüngste Tänzer bei uns ist23, der älteste 51 Jahre alt. Unser Motto ist immer: Es muss trotz aller Anstrengung immer noch Spaß machen.

Das macht es ja offensichtlich.

Gruß: Ja klar, sonst würde es ja nicht so gut klappen. Und bei uns geht es auch demokratisch zu. Conny Marquardt, unsere Trainerin, und wir entwerfen alles gemeinsam. Auch das Outfit. Die Kostüme lassen wir dann nähen.

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Wochenspiegel Bitterfeld vom 01.03.2006

Tschüß, du 5. Jahreszeit

Am heutigen Aschermittwoch ist alles vorbei

Für viele Menschen ist der Karneval die schönste Jahreszeit des gesamten Jahres.

Bitterfeld (db). Mit den Umzügen in Dessau am Sonntag und in Köthen am Rosenmontag endete die Faschingssession in diesem Jahr. Und immer waren auch die Jecken aus dem Landkreis Bitterfeld dabei. Aus der Vielzahl der Anschriften haben wir für die heutige Ausgabe einige Bilder zusammen gestellt, die leider nicht die gesamte Bandbreite der Höhepunkte der Vereine zeigen kann. Zwar ist jetzt bis zum November in der Öffentlichkeit Ruhe, doch hinter den Kulissen beginnen bereits im März wieder die Vorbereitungen auf die kommende Session. Eigentlich, so wurde einmal festgestellt, ist das ganze Jahr über Karneval, nur dann hat er andere Namen!

Kussfreiheit, und dann eine ganze Tanzgruppe mit schnuckeligen Girls, das ließ auch die Narren in Thurland nicht kalt. Beim TFC ging es international zu und das Programm führte unter anderem nach Japan, Griechenland, England und Schweden.

Recht teuflisch kam dieses Quartett vom Thurländer Faschings Club (TFC) beim Sonntagskarnevalsumzug in Dessau daher. Die Thurländer gestalteten einen kompletten Block im Umzug.        

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Wochenspiegel Bitterfeld vom 22.02.2006

Dessau und Köthen

Die Aktiven des Thurländer Faschingsclubs bereiten sich auch in diesem Jahr wieder auf die Karnevalsumzüge in Dessau und Köthen mit einem großen Festwagen vor. Die Arbeiten sind fast abgeschlossen, denn am Sonntag geht es in Dessau und am Rosenmontag in Köthen auf die Straße. Bedanken möchten sich die Karnevalisten beim Bauunternehmen Böhme aus Retzau, das beim Wagenbau Unterstützung gibt und den Lanz Buldog mit Hänger zur Verfügung stellt.   

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Wochenspiegel Bitterfeld vom 15.02.2006

Thurländer Narren in Gölzau

Besuch bei den karnevalistischen "Kollegen"

Weißandt-Gölzau (TW). Für Karnevalisten ist es während der laufenden Session immer recht schwierig, sich gegenseitig Freundschaftsbesuche abzustatten. Terminüberschneidungen durch eigene Veranstaltungen machen es schier unmöglich. Mit einer Stippvisite des Thurländer Faschingsclub (TFC) beim Karnevalsklub Gölzau klappte es diesmal, zumindest zur öffentlichen Generalprobe (mit Seniorenfasching) in der vorigen Woche. Fröhlich sangen und schunkelten die Thurländer bei ihren närrischen Freunden mit, holten sich einen Orden (und eine Überraschung) ab und wurden sogar unvorbereitet in das Programm integriert. Neben den Jecken aus Thurland besuchte auch eine Abordnung des Werdershausener Carneval Verein (WCV) aus Gröbzig die Gölzauer Veranstaltung.                                        

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Wochenspiegel Bitterfeld vom 16.11.2005

TFC holte den Schlüssel

Thurlands Bürgermeister Lothar Woltmann übergab am 11.11. den Gemeindeschlüssel per Handschlag an den TFC-Präsident Joachim Schmidt.

Nach dem Lampionumzug durch die Gemeinde Thurland ließen sich die Kinder Würstchen und Knüppelkuchen schmecken.

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Wochenspiegel Bitterfeld vom 09.11.2005

Schlüsselübernahme in Thurland

Am 11.11., 18:00 Uhr wird der TFC Präsident in Begleitung des Thurländer Elferrates und Mitgliedern des Thurländer Faschingsclubs (TFC) wieder den Gemeindeschlüssel von Thurlands Bürgermeister in Empfang nehmen. Eine Stunde vorher startet am Gemeindeamt ein Lampionumzug für die jüngsten Faschingsfans. Im Anschluss daran gibt es am Lagerfeuer noch einige Überraschungen für die kleinen Gäste.  

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Landkreisjournal Bitterfeld- Wolfen Ausgabe 7 / 2005

. Sachsen-Anhalt-Tag in Magdeburg

 

Vom 1. bis 3. Juli fand in Magdeburg der 9. Sachsen-Anhalt-Tag im Rahmen der Feierlichkeiten zum 1200-jährigen Stadtjubiläum statt, der zu den vielfältigen Präsentationen und Attraktionen ca. 500.000 Besucher anlockte und damit bisherige Besucherrekorde sprengte.

. . . Der Wolfener Spielmannszug eröffnete am 02.07. das Programm auf der Landesbühne Tanz, welches das Thurländer Männerballett mit seinem tänzerischen Darbietungen unter dem Applaus der Anwesenden am Abend schloss.

. . . Der Landkreis Bitterfeld bedankt sich hiermit bei allen genannten Akteuren für ihr Engagement und damit ein gutes Gelingen der Landkreispräsentation und ein schön gestaltetes Landesfest 2005!

Dr. Gerd Raschpichler, Stellv. Landrat und 1. Beigeordneter: "Ich bedanke mich bei allen Teilnehmern aus dem Landkreis Bitterfeld, die mit ihrem Engagement unseren Landkreis würdig vertreten haben und damit zum Gelingen des Sachsen-Anhalt-Tages wesentlich beigetragen haben." 

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Wochenspiegel Bitterfeld vom 06.07.2005

Männer können doch richtig toll tanzen

TFC Männerballett auf der InterKarneval 2005

51 Männerballette heizten den Besuchern in Halle 4 der Kölnmesse tüchtig ein

Köln / Thurland (red) Auch die 3. Deutsche Meisterschaft der Männerballettevom 24. - 26. Juni im Rahmen der Messe InterKarneval fand wieder mit Beteiligung des Männerballetts vom Thurländer Faschingsclub statt. Unter den 51 Männerballetten aus ganz Deutschland, die am Endausscheid teilnahmen, belegten die Thurländer Männer einen achtbaren 24. Platz. Weitere Männerballette aus Sachsen-Anhalt (Merseburg und Dessau) waren ebenfalls am Start. Die Thurländer, die mit neun ihrer elf Mitglieder zum Wettkampf anreisten, konnten sie aber hinter sich lassen. "Das monatelange harte Training hat sich gelohnt", schwärmte Bodo Ingber, Tänzer im TFC Männerballett, als er von den Meisterschaftstagen erzählte. Das wichtigste ist, dabei zu sein und der Spaß, den wir dabei haben, sowie Freunde und Gleichgesinnte zu treffen. "Monatelang haben wir trainiert, die letzte Nummer vom aktiven Fasching immer wieder aufgefrischt. Und es hat sich gelohnt. Dafür möchten wir auch unserer Trainerin Conny Marquart herzlich danken", so Bodo Ingber.

Mit ihrem Samba ertanzten sich die Aktiven des Thurländer Männerballetts einen tollen 24. Platz.

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Mitteldeutsche Zeitung Bitterfeld vom 02.07.2005

Männer heizten ein

Die flotten Kostüme des Thurländer Männerballetts waren ganz sicher nicht unbedingt der Grund dafür, dass es bei den 3. Deutschen Meisterschaften im Männerballett, Ende Juni auf der Inter-Karneval-Messe in Köln, den 24. Platz unter 51 teilnehmenden „Mannschaften“ belegte. Denn unter der Choreographie von Conny Marquart, die selbst aus dem Fach ist, ging es nun bereits zum dritten Mal im Vorfeld der Meisterschaft richtig zur Sache. Wurde solange geprobt, bis alles wie am Schnürchen klappte. Sie war natürlich auch in Köln dabei. „Wir haben auch alte Freunde und Bekannte aus den Vorjahren wieder getroffen, neue Kontakte und Freundschaften geknüpft und auch sonst viele Anregungen mitgenommen“, erzählt Ballettmitglied Bodo Ingber.

„Gewonnen hat das KFK Männerballett aus Kulmbach“, sagt Ingber und schwärmt, wie das eigentlich sonst Frauensache ist, von ihren tollen Kostümen. „Pro Stück muss man da schon 1000 Euro hinlegen“, setzt er hinzu. Die Jury habe sich übrigens aus hochkarätigen Profitänzern und Europameistern zusammengesetzt. Gewertet wurde eine gelungene Mischung aus Choreographie, tänzerischem Ausdruck, karnevalistischem Flair, die dazu passenden Kostüme und Showelemente.

Übrigens ist das Thurländer Männerballett, das sich 1987 aus dem örtlichen Faschingsclub heraus gegründet hat, auch auf dem Sachsen-Anhalt-Tag an diesem Wochenende in Magdeburg vertreten. Wer sie sehen möchte sollte sich einen Weg zur Landesbühne bahnen. Dort wollen sie ihr Können erneut unter Beweis stellen.

Das Thurländer Männerballett in einer Abschlusspose. Es hat bereits zum drittem Mal an der Deutschen Meisterschaft der Männerballette teilgenommen und unter 51 teilnehmenden Gruppen den 24. Platz belegt. Für die Choreographie zeichnet übrigens Conny Marquart aus Wolfen verantwortlich.

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Mitteldeutsche Zeitung Bitterfeld vom 23.05.2005

Thurländer in Köln dabei

Männer-Ballett tanzt

Thurland/MZ.  Das  Thurländer Männer-Ballett geht wieder auf große Fahrt: Vom 24. bis 26. Juni nimmt die Truppe an der nunmehr 3. Deutschen Meisterschaft der Männer-Ballette in Köln teil. Die Thurländer sind bei den Wettbewerben von Anfang an dabei. Im vorigen Jahr belegten sie unter 60 Gruppen immerhin Platz 25. Auch in diesem Jahr sind wieder 60 Ensembles am Start, teilte die Kölner Messe mit. Die Meisterschaft findet dort im Rahmen der Fachmesse "Inter Karneval" statt. Seit vorigem Jahr haben die Männerballette auch einen eigenen Bundesverband - Ordnung muss eben sein.

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Mitteldeutsche Zeitung Bitterfeld vom 10.05.2005

Männerballett auf Platz eins

Thurländer ungeschlagen

Thurland/MZ.  Beim 1. Bornstedter Männerballett-Gaudi-Turnier konnte sich das Thurländer Männerballett mit großem Vorsprung den ersten Platz sichern. In der Vorrunde, teilte Heiner Gruß mit, habe das Ballett den "Männerstrip im Waschsalon" gezeigt. Und in der Hauptrunde wurde der "Samba de Thurland" getanzt. 92 von 100 möglichen Punkten wurden erreicht. Dafür gab es einen Wanderpokal, den es im kommenden Jahr zu verteidigen gilt, und einen Blechpokal in Form eines Tangas.

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Wochenspiegel Bitterfeld vom 09.02.2005

SKV und TFC - Helau!

Karnevalsumzug in Sandersdorf, TFC in Dessau und Köthen dabei

Sandersdorf/Dessau (red). Tolle Stimmung herrschte am Sonntag ab 13 Uhr auf den Straßen von Sandersdorf. Die Sandorianer hatten sich mit zahlreichen Festwagen auf den Karnevalsumzug als Höhepunkt und Abschluss ihrer 26. Session gut vorbereitet. Unterstützung bekamen sie dabei auch von der Freiwilligen Feuerwehr und zahlreichen Vereinen der Gemeinde. Natürlich reihten sich auch Karnevalsfreunde aus Zscherndorf und aus Ramsin mit in den Zug ein. Besonderen Stress hatten am Wochenende die Aktiven des Thurländer Faschingsclubs. Nach der letzten Sitzung am Sonnabend, mussten sie bereits am Sonntag wieder fit sein, um am 8. Großen Dessauer Karnevalsumzug teilzunehmen. Und auch am Rosenmontag gab es für sie kein Verschnaufen. Schließlich ist es eine Ehre, dann in Köthen dabei zu sein.

In Dessau schlossen sich die Thurländer mit ihrem Festwagen, gezogen von einem „Lanz Bulldog“, dem Umzug an. In Sandersdorf gab es während des Umzug viel Gaudi, weil auch die Zuschauer am Straßenrand mit einbezogen wurden. Fotos: Barth/Lott

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Wochenspiegel Bitterfeld vom 02.02.2005

Letzte Vorbereitungen

Beim Thurländer Faschingsclub wird noch fleißig gewerkelt

Thurland (red). Am Sonnabend, dem 5. Februar, läuft bereits die letzte Vorstellung des neuen Programms der 27. Session des Thurländer Faschingsclubs e.V. (TFC). Natürlich wie immer restlos ausverkauft", erzählt Elferratsmitglied Bodo Ingber. Diesmal sei die Session leider ziemlich kurz gewesen, bedauerte er. Die Veranstaltungen folgen Schlag auf Schlag und am 6. und 7. Februar geht der TFC sogar auf Reisen. "Beim Großen Dessauer Karnevalsumzug und beim Rosenmontagsumzug in Köthen sind wir natürlich mit dabei", so Bodo Ingber. Ein Festwagen, gezogen von einem Lanz, mit 15 Mann "Besatzung" und 20 Mann Fußtruppe bereiten sich diese beiden Höhepunkte vor. Gestaltet wird der Festwagen natürlich getreu dem Motto der 27. Session: "Nicht nur unterm Zuckerhut, Samba tut auch Thurland gut!" Noch wird bei der Gestaltung des Festwagens fleißig Hand angelegt und mancher Tropfen Schweiß vergossen. Aber die Teilnahme an den Umzügen macht großen Spaß. "Es wird zwar ein stressiges Wochenende", meinte Bodo Ingber, -"aber schön!"

 

Annika & Christiane im aktuellen Programm beim "Kaffeeklatsch". Ihren Lanz hatten die Männer vom TFC schon auf     Vordermann gebracht. Nun sind sie beim "Wagenaufbau" v.l.n.r. Heiner Gruß, Bodo Ingber, Stephan Meyer, Manfred Guschke, Uwe Römling. Ebenfalls aus dem aktuellen Programm: Ute & Christine mit "Die 2 Omas".

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Wochenspiegel Bitterfeld vom 17.11.2004

Start in die 5. Jahreszeit

Am 12.11., 18 Uhr übernahm TFC Präsident Joachim Schmidt von Thurlands Bürgermeister Lothar Woltmann den Schlüssel vom Gemeindeamt.

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Landkreisjournal Bitterfeld- Wolfen Ausgabe 7 / 2004

Thurländer Männerballett on Tour

Das Thurländer Männerballett nahm Anfang Juli an den 2. Deutschen Meisterschaften für Männerballette in Köln teil, die auf der "Interkarneval", Europas größter Karnevalsmesse, stattfand. 60 Männerballette aus ganz Deutschland waren angereist, um ihre Darbietungen den begeisternden Zuschauern zu zeigen. Die Thurländer belegten Platz 25 und verpassten damit nur knapp die Finalrunde, für die sich die ersten 20 Teams qualifizierten. Trainerin Conny Marquart war trotzdem mit der Leistung "ihrer Männer" hoch zufrieden. Den krönenden Abschluss bildete ein Schiffskorso mit anschließendem musiksynchronen Höhenfeuerwerk.

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Wochenspiegel Bitterfeld vom 21.07.2004

Einen Finalplatz nur knapp verfehlt

TFC Männerballett wurde 25.

Ein erfolgreiches Wochenende mit tollen Erlebnissen liegt hinter den Aktiven.

Köln/Thurland (rg). Die Augen von Bodo Ingber, Aktiver im Männerballett des Thurländer Faschingsclubs (TFC),  leuchteten immer noch, als er am Freitag mit aktuellen Fotos von den 2. Deutschen Meisterschaften für Männerballette in    die WOCHENSPIEGEL-Redaktion kam. "Es war ein tolles Wochenende, so etwas haben wir lange nicht erlebt," schwärmte er von den drei Tagen in Köln, obwohl das Männerballett das Finale knapp verfehlte. "Wir haben unseren besten Auftritt gezeigt, alles klappte fehlerlos und unsere Trainerin Conny Marquart war mit unseren Leistungen voll zufrieden. Am Ende lag das Mittelfeld so dicht beieinander, dass uns nur wenige Punkte vom 20. Platz und der damit verbundenen Teilnahme am  Finale trennten", gestand Bodo Ingber doch ein kleinwenig enttäuscht. Trotzdem sei man auf die Leistung sehr stolz, denn weit über 50 Männerballette gingen an den Start Nicht nur die 2. Deutschem Meisterschaften für Männerballette haben bei den neun Aktiven und ihrer Begleitung wieder tiefe Eindrücke hinterlassen, auch das Drumherum. In diesem Jahr fanden die Meisterschaften ja während der Messe "Interkarneval" statt. Immerhin bedeutete es für das Ballett auch, vor rund 1 700 Zuschauern zu tanzen. Außerdem wurde die Zeit genutzt, sich auch einmal die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt anzusehen.  Und unvergesslich wurden die "Kölner Lichter"  - ein Abend am Rheinufer mit Bootskorso, vielen Wunderkerzen und einem musiksynchronen Höhenfeuerwerk. Rund 800 000 Zuschauer strömten dazu in die Altsstadt. Und im nächsten Jahr, da sind sich Bodo Ingber und seine Mitstreiter im Männerballett schon ziemlich sicher, wird man wieder die Teilnahem an den Meisterschaften anvisieren. Dann heißt es wieder trainieren, trainieren und vielleicht dem Tanz auch noch etwas akrobatischen Pfiff geben. So wie es die Vorbilder aus den Karnevalshochburgen am Rhein zelebrieren.

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Mitteldeutsche Zeitung Bitterfeld vom 20.07.2004

Männerballett Thurland

Tanzen in ganz großen Schuhen

Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften

Thurland/MZ Gewonnen haben sie die Deutschen Meisterschaften der Männerballette jetzt in Köln nicht. Aber glücklich sind sie trotzdem. Schon das Dabei-Sein nämlich ist alles. Außerdem haben die Thurländer einen sehr guten Platz belegt - bei 60 Teilnehmern den 25. Und zwar mit "Männerstrip im Waschsalon". Vor 1 700 Zuschauern, die in der Halle der Köln-Messe waren, haben sie die Hüllen fallen lassen. Das, was so flockig-leicht aussieht, ist hart erkämpft. In vielen Tanz-Stunden, in denen Trainerin Conny Marquardt nicht locker ließ. "Aber unsere Maxime ist: Es muss immer noch Spaß machen", sagt Bodo Ingber. Seit 1998 tanzt der Werksmeister für Sicherungstechnik der Deutschen Bahn im Thurländer Männerballett, das zum Faschingsklub gehört. "Früher hab ich Fasching gehasst. Dann hat mich mal jemand gefragt, ob ich nicht auch mal im Klub mitmachen will. Seitdem bin ich im Ballett. Und zwar begeistert", sagt Ingber. Er lacht verschmitzt, denn inzwischen ist schon die ganze Familie im Faschingsklub engagiert.Überhaupt sind die Thurländer recht aktiv, betrachtet man das Vereinsleben. Von den 400 Einwohnern gibt es nur wenige, die nicht irgendwo "mitmischen" - ob bei den Pfingstburschen, dem Karnevalsverein, im Sport, bei der Feuerwehr und anderswo.Das Ballett der begehrten Männer bewährt sich seit 1987. Inzwischen längst nicht mehr nur bei Faschingsfeiern und schon gar nicht mehr nur in Thurland. Aufgetreten sind sie unter anderem bei Sachsen-Anhalt-Tagen, zu Stadt- und Dorffesten, privaten Feiern.Der Radius der Auftrittsorte schließt inzwischen Halle, Wittenberg, Dessau ein. Einmal pro Woche ist Training. Dazu haben die Mitglieder des Faschingsklubs einen Raum in der ehemaligen Schule hergerichtet. Die schweißtreibenden Stunden, an deren Ende auch ein Bierchen steht, haben sie so fit gemacht, dass sie bereits zum zweiten Mal bei den Deutschen Meisterschaften angetreten sind. "Das ist schon ganz schön hart manchmal", sagt Ingber, "wir machen ja jedes Jahr was anderes."Am Erfolg der Tanzmänner sind viele beteiligt - die, die die Kostüme nähen und die, die die Daumen drücken. Und alle, die am Auftritt des Männerballetts Freude haben. Denn das, davon ist Ingber überzeugt, ist eine große Motivation für die, die auf der Bühne stehen.

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Wochenspiegel Bitterfeld vom 07.07.2004

Meisterliches zeigen

Deutsche Meisterschaft für Männerballette

Männerballett des Thurländer Faschingsclubs (TFC) bereitet sich auf Köln vor.

Thurland (red). Nach dem erfolgreichen 7.Platz bei der 1.Deutschen Meisterschaft für Männerballette 2002 in Bonn starten nun die Herren des Männerballetts vom TFC am Wochenende in Köln, anlässlich der Messe "Interkarneval". Auf Europas größter Messe dieser Branchefinden in diesem Jahr die 2.Deutschen Meisterschaften für Männerballette statt. Bis zur letzten Minutetrainieren die neun Herren, die den TFC in Köln vertreten, unter Anleitung von Conny Marquart fleißig. Das kostet manchen Tropfen Schweiß und viel Freizeit. Mit "Männerstrip im Waschsalon", einen Tanz aus ihrem Karnevalsprogramm, will das Männerballett um die Meisterkrone kämpfen. Viel Glück!

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Mitteldeutsche Zeitung Bitterfeld vom 23.06.2004

Männer im Ballettkleid

Thurländer in Köln

Thurland/MZ. Die Eleven vom Thurländer Männer-Ballett haben es wieder geschafft: Sie treten zur zweiten Deutschen Meisterschaft der Männerballette in Köln an. Dort messen sie sich mit insgesamt 60 Ensembles aus ganz Deutschland. Die elf Thurländer bringen am 10.Juli "Männerstrip im Waschsalon". Auftritsort der Tänzer ist im Kölner Messegelände, wo im Juli die "Interkarneval" stattfindet. Das ist die größte Karnevalsmesse, die es überhaupt in Europa gibt. Das Thurländer Männerballett hat bereits zum zweiten Mal den Sprung auf die Bretter, die die Welt bedeuten, geschafft.

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Wochenspiegel Bitterfeld vom 03.03.2004

"Thurland hatte die Superstars"

Der TFC beendete seine 26. Session. 

Der Karnevalsstress hat nun für die TFC Mitglieder erst einmal ein Ende.

Thurland (rg). Die Tage bis zum Rosenmontag waren für die TFC- Mitglieder und ihre Anhänger toll aber auch stressig. Nach der letzten Abendveranstaltung am Sonnabend, ging es gleich am nächsten Tag in Dessau weiter. Mit Festwagen und Gruppe nahm der TFC am Großen Dessauer Karnevalsumzug teil. Ein weiterer Höhepunkt der 26. Session folgte am Rosenmontag. Zum 1. Mal reihten sich die Thurländer mit ihren Festwagen und als Gruppe in den größten Karnevalsumzug Mitteldeutschlands, den Rosenmontagszug in Köthen, ein. Für alle ein tolles Erlebnis, wie Bodo Ingber vom Thurländer Faschingsclub (TFC) bestätigte. Ganz Schluss mit Auftritten ist es für den TFC allerdings in diesem Jahr noch nicht. Bevor die Kostüme im Fundus verschwinden, gibt es noch einen Besuch bei den Raguhner Finken zum Abschluss ihrer Jubiläumssession. Und das Männerballett muss sowieso noch fleißig weiter trainieren, um sich auf den nächsten großen Höhepunkt, die 2. Deutsche Meisterschaft für Männerballette, die vom 9. - 11. Juli in Köln stattfindet, richtig vorzubereiten.

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Wochenspiegel Bitterfeld vom 25.02.2004

TFC in Dessau & Köthen

Diesjähriges Motto: "Thurland hat die Superstars"

Hartes Faschingswochenende für Thurländer Faschingsclub (TFC)

Thurland. Der Faschingsclub der kleinen Gemeinde Thurland am nördlichen Rand des Landkreises Bitterfeld vertrat am Sonntag den Landkreis beim Großen Dessauer Karnevalsumzug mit Festwagen und Fußgruppe. Auch Landrat Uwe Schulze war mit seinen Amtskollegen aus den Landkreisen Anhalt-Zerbst und Köthen in Dessau zu Gast. Für die Thurländer ging der Stress, aber auch der Spaß, am Rosenmontag weiter. Denn in Köthen reihten sie sich in den größten Karnevalsumzug Mitteldeutschlands ein.

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Radio mdr 1 Sachsen-Anhalt vom 13.02.2004

„Männerstrip im Waschsalon“, in Thurland  bei Bitterfeld  ist dieser Song kein leeres Versprechen. Denn das dortige Männerballett des Karnevalvereins lässt weibliche Herzen höher schlagen. Mit ihrer neusten Nummer unternimmt die lustige Herrenriege eine Zeitreise in die 60’er Jahre, erzählt Bodo Ingber. „Wir haben eine schwarze Perücke mit einem Band darin jeweils zu der Farbe passend ein Halstuch, oben rum ein T-Shirt mit V-Ausschnitt und Puffärmel  und ein Petticoatrock und Strumpfhosen dazu, Ballett-Schühchen wie es sich gehört einfach nur schick, man sollte es mal gesehen haben." Und natürlich Büstenhalter, die sexy und üppig zugleich sind, verraten die elf  ansonsten seriösen Herren, die im wirklichen Leben als Klempner, Fleischermeister, Ingenieure oder Strafvollzugbeamte ihr Unwesen treiben. „Das ist ein richtiger BH und darin steckt bei mir z.B. eine Feinstrumpfhose gefüllt mit 2x 800g Watte.“ „Ich habe die 100 und ich habe denk ich mal jeweils 1 kg Watte darin.“ Ausgestattet mit diesem bestechenden Outfit werden die einzelnen Tanznummern in Wochenlangen Training einstudiert, erklärt Ballettchef Heiner Gruß. „Also vor mir liegt die Choreographie. 8 Kreuzschritte linkes Bein vor rechtes stellen, Arme nach links, ¼ Drehung nach links, 4 Schritte Hüfte bewegen und Hände in Kopfhöhe schütteln, 4 Schritte mit Röckchen wedeln, rechte Hand ans Gesäß...“ Zu Musik sieht das alles natürlich noch erotischer aus. Davon kann sich der Internet Nutzer unter www.thurland.de sogar selbst überzeugen. „Also ich lege sehr viel Wert auf Perfektion, sagen wir mal. Wir zählen ständig mit das die Takte sitzen, das die Bewegungen sitzen.“ „Also ich lege immer viel darauf  wert das ich mit dem Publikum zusammen arbeite und Hauptsache es sieht komisch aus, das ist wichtig.“ Gegründet wurde das Männerballett 1987. Seitdem haben sich die Thurländer so manch einen Pokal ertanzt, unter anderem bei der 1. Deutschen Meisterschaft der Männerballette, vor zwei Jahren in Bonn. „Am Ende des Jahres ist noch einmal die 2. Deutsche Meisterschaft für Männerballette in Bonn geplant, wo wir dann auf jeden Fall dabei sein möchten. Wir hoffen das klappt, mit dieser Nummer.“ Doch an diesem und am nächsten Wochenende tanzen die Herren erst einmal beim Fasching in Thurland. Außerdem wird das Männerballett an den Karnevalsumzügen in Dessau und in Köthen teilnehmen. Für mdr1, Radio Sachsen-Anhalt, Ulrike Marrach aus dem Studio Dessau.

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Landkreisjournal Bitterfeld- Wolfen Ausgabe 1 / 2004

Männerballett erfolgreich

Das Männerballett des Thurländer Faschingsclubs nahm an der 10. offenen Stadtmeisterschaft für Männerballette in Bonn teil. In der Unterkategorie "Musik" belegte man dabei einen ausgezeichneten 2. Platz und wurde dafür von Prinz Peter IV. und seiner Godesia Silke ausgezeichnet. "Wir sind beim Publikum gut angekommen und freuen uns riesig, dass wir die Farben des Landkreises so gut vertreten konnten. Außerdem war es für uns eine willkommene Vorbereitung auf die 2. Deutschen Meisterschaften die in diesem Jahr wieder in Bonn stattfinden werden", so Bodo Ingber vom Männerballett. Insgesamt nahmen 8 aktive Männer am Wettkampf teil die von deren Frauen und einigen Fans begleitet wurden und eine lautstarke Unterstützung darstellten. Weitere Infos unter "www.thurland.de".

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Mitteldeutsche Zeitung Bitterfeld vom 19.01.2004

Thurländer Männer tanzen am Rhein

Bitterfeld - Bonn, die Fäden werden immer stärker. Jedenfalls für das Thurländer Männerballett, das erneut an den Rhein fuhr und dort mit seinem Tanz der Krankenschwestern viel Bein zeigte. Dies geschehen am 11. Januar zur 10.offenen Stadtmeisterschaft in Bonn-Friesdorf. Die magische Anziehungskraft der ehemaligen deutschen Hauptstadt begann mit dem 27.Oktober 2002. Denn damals tanzten die Thurländer auf der Bühne der 1. deutschen Meisterschaft der Männerballette (die MZ berichtete). Und das mit viel Erfolg. Der auch diesmal nicht ausblieb: Immerhin bekamen sie in der Kategorie Musik einen 2.Platz. Bodo Ingber freut sich gegenüber der MZ stellvertretend für alle anderen 12 Tänzer mit: "Eine gute Vorbereitung war das auch für die 2. Deutsche Meisterschaft", sagt er. Die werden Ende des Jahres erneut in Bonn stattfinden. "Keine Frage, da sind wir dabei". Doch zuvor heißt es: üben, üben und nochmals üben. Und dies unter der couragierten Fuchtel von Cornelia Marquart, "die uns ganz schön ran nimmt." Denn nach dem ersten Auftritt in Bonn war klar: "Wir brauchen jemanden, der mit uns trainiert, die Choreografie übernimmt." Übrigens: Am 14. und 21. Februar ist das Männerballett innerhalb des Faschings in Thurland zu erleben. Karten dafür sollen sehr schnell bestellt werden unter 034906/21628 oder www.thurland.de

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Generalanzeiger Bonn vom 12.01.2004

Bad Godesberg

Tänzer drängen von der Bühne zur Theke

Friesdorfer "Kleffbotze" organisierten die 10. Offene Stadtmeisterschaft in der Servatiushalle - "Krankenschwestern" aus Sachsen-Anhalt hatten den weitesten Weg

... Den weitesten Weg hatten zehn Männer aus den sachsen-anhaltinischen Thurland, die einige Fans samt Pauke, Ratsche und Tröte gleich mitgebracht hatten. Nach rund sechseinhalb Stunden Anfahrt zogen die Thurländer als "Krankenschwestern" in die proppenvolle Halle ein....

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Wochenspiegel Bitterfeld vom 19.11.2003

TFC holte Schlüssel


In Thurland haben die Narren das Sagen

Thurlands Bürgermeister übergab freiwillig den Gemeindeschlüssel

Thurland (red). Nach den Sandorianern, die bereits am 11. 11. den Sandersdorfer Rathausschlüssel übernahmen, holten sich nun auch Thurländer Narren von ihrem Bürgermeister Lothar Woltmann den Schlüssel vom Gemeindeamt und ergriffen die Macht in der Gemeinde während der 5. Jahreszeit. Der Bürgermeister übergab an den Präsidenten des Thurländer Faschingsclubs (TFC), Achim Schmidt, den Schlüssel freiwillig. Der gesamte Elfer-Rat, Mitglieder des TFC und zahlreiche Schaulustige waren am Freitag, um 18 Uhr am Gemeindeamt Zeuge des Spektakels. Anschließend wurde ein großes Lagerfeuer entzündet, die Kinder konnten Knüppelkuchen backen und es wurde bis in die Nacht gefeiert.

Start in die 5.Jahreszeit vollzogen

In Schlaitz, Sandersdorf, Thurland und anderen Orten sind die Narren an der Macht

In Thurland versammelten sich nicht nur die Anhänger des Faschingsclubs am großen Lagerfeuer. Erst wurde den in den Himmel lodernden Flammen zugeschaut, danach bis in die Nacht gefeiert.

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RBW Bitterfeld/ Wolfen vom 20.08.2003

Strahlender Sonnenschein lud am vergangenen Wochenende in den Gutspark Altjeßnitz ein .... 1.500 Besucher zählte man an allen drei Tagen ....Spaß gab es auch am Samstag und Sonntag jede Menge. Das bunte Programm unterhielt die Gäste mit verschiedenen Künstlern aus der Bitterfelder Region ....Jubel und Beifallsstürme lösten alle aus. Zugaberufe erntete auch das Thurländer Männerballett vom einheimischen Faschingsklub.... die eine beeindruckende Show auf die Bühne legten ....Mittlerweile ist es bekannt genug, um Leute von Nah und Fern anzuziehen, selbst aus Leipzig und Magdeburg hat man 2003 nach Altjeßnitz gefunden.

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Wochenspiegel Bitterfeld vom 02.07.2003

TFC tanzte in Burg

Das Männerballett des Thurländer Faschingsclub (TFC) war mit einem eigenen Beitrag zum 7. Sachsen-Anhalt-Tag nach Burg gereist, um den Landkreis mit zu vertreten. Sieben Aktive zeigten auf der Landesbühne im Rahmen eines Tanzprogramms drei Tänze aus ihrem Repertoire (Bauchtanz, Can Can und Krankenschwestern). Die Stimmung war so toll, dass sie im nächsten Jahr in Aschersleben ebenfalls dabei sein werden.

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Wochenspiegel Bitterfeld vom 05.03.2003

Beim großen Karnevalsumzug in Dessau

Mit „Weiß, Gelb, Rot, Blau – Thurland Hellau!“ und festlich geschmücktem Wagen gab der Thurländer Faschingsclub (TFC) sein Debüt beim 6. Großen Dessauer Karnevalsumzug. Vom Männerballett initiiert und organisiert wurde in den letzten Wochen getüftelt, entworfen und gestaltet, damit sich der TFC mit einem eigenen Festwagen in den Karnevalsumzug einreihen konnte.

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Wochenspiegel Bitterfeld vom 05.03.2003

Glückwünsche und Orden brachte Manfred Lange (rechts), Präsident des Karnevalsklubs Gölzau (KKG) „HEI-LU-VE“ für die Spitzen des Thurländer Faschingsclubs (TFC) anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des Thurländer Vereins mit. Er gratulierte im Namen seiner Vereinsmitglieder aus Gölzau zum Vierteljahrhundert Narretei in Thurland. Und wünschte auch für die folgenden Sessionen viel Spaß. Anschließend überreichte er an den Präsidenten des TFC, Joachim Schmidt (links) und Roland Peschek Orden der Gölzauer Karnevalisten.

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Mitteldeutsche Zeitung Bitterfeld vom 03.03.2003

Jecken blasen zum Endspurt

Ausverkaufte Säle - Von «Schlaitzer Mief» bis zum «Zschernaria Helau»

Die tollen Tage gehen in ihre heiße Phase. Montag Rosenmontag, Dienstag Fastnacht - und am Mittwoch ist alles vorbei. Kein Grund für die Narrenschar in der Region, Trübsal zu blasen. Im Gegenteil. Am Wochenende bliesen die Faschingsfreunde zwischen Schlaitz, Thurland, Wolfen und Zscherndorf zum Endspurt im großen Feiermarathon der fünften Jahreszeit.
... Nicht minder gut gelaunt war man in Thurland. Immerhin feiert der dortige Faschingsclub in diesem Jahr seinen 25. Geburtstag. Vor ausverkauftem Haus brillierten hier jedoch nicht nur Prinzengarde und Männerballett. Vor allen Dingen herrschte die Überzeugung vor, dass mit der Veranstaltung vom Sonnabend die tollen Tage noch längst kein Ende gefunden haben. Denn am Sonntag brach die Narrenschar mit einem geschmückten Lanz-Bulldog nach Dessau auf. Ziel ihrer Reise: Der größte Faschingsumzug des Landes, der in der Muldestadt über die Bühne ging. ...

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Super Sonntag Dessau vom 02.03.2003

6.Großer Dessauer Karnevalsumzug

"Wir gehen nicht unter"

Zum ersten Mal dabei

... Neben guten Bekannten aus Roßlau, Bernburg, Werdershausen und Großrosenburg sind in diesem Jahr erstmals Karnevalsvereine aus Trebitz und Thurland mit von der Partie. ... Letzte Handgriffe vor dem großen Einsatz: Der Thurländer-Faschings-Club - kurz TFC - ist in diesem Jahr zum ersten Mal beim großen Dessauer Karnevalsumzug mit von der Partie, mit eigenem Wagen versteht sich.

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Wochenspiegel Bitterfeld vom 26.02.2003

Ein Vierteljahrhundert sind die Narren los

Der Thurländer Faschingsclub feiert Jubiläum

Am Sonnabend hat der TFC die letzte Sitzung seiner 25. Session.

Thurland (rg). Karneval wird in Thurland ganz groß gefeiert, und das nun schon seit einem Vierteljahrhundert. Bodo Ingber, der seit einigen Jahren alle Aktivitäten fürs Internet dokumentiert, erzählte, dass zur Geburtstagsparty die Raguhner Finken und die Karnevalisten des Karnevalsklubs "Hei-Lu-Ve" aus Gölzau (KKG) gratulierten. An diesem Abend konnten sich die Thurländer einmal von ihren Gästen unterhalten lassen, denn beide Vereine kamen mit Ausschnitten aus ihrem Programm und sorgten für Stimmung und gute Laune. "Ein Bisschen beteiligten sich allerdings auch die Jubilare am Programm, denn nur Zuschauen, das kann ein richtiger Karnevalist gar nicht", bestätigte Bodo Ingber. Der TFC hat zu seinem Jubiläum wieder ein tolles eigenes Programm kreiert, das am 1. März, zur letzten Veranstaltung der 25. Session, noch einmal  für Spaß, Gaudi und gute Laune sorgen wird. Getreu dem Motto "25 Jahre rauf und runter, der TFC geht niemals unter" gibt es noch einmal zweieinhalb Stunden ein karnevalistisches Feuerwerk, gestaltet von etwa 60 Aktiven des TFC. Zum ersten Mal verleihen wir  in diesem Jahr auch ein Festorden", so Ingber, ihn erhält jeder Aktive unseres Faschingsclubs als Erinnerung an diese Jubiläumssession." Der endgültig letzte Auftritt des TFC in seiner 25. Session ist die Teilnahme am Karnevalsumzug in Dessau am 2. März. "Natürlich sind wir dort mit eigenem Wagen dabei, gestaltet nach unserem diesjährigen Motto", ist von Bodo Ingber zu erfahren. Fertig sei er zwar noch nicht ganz aber es wird. Wenn am Aschermittwoch dann alles vorbei ist, dann gibt es im Vorstand natürlich eine Auswertung der zurückliegenden Session. Über den Sommer werden wieder Ideen gesammelt und ab Oktober beginnt die heiße Phase für deren Umsetzung. Übrigens, für das Männerballett, das ja im vergangenen Jahr erfolgreich in Bonn an den Deutschen Meisterschaften teilgenommen hat, gibt es kaum eine Pause. Für die Mitglieder ist immer Saison. Außerdem steht ja auch die Teilnahme an den 2. Deutschen Meisterschaften für Männerballette an.  

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Wochenspiegel Bitterfeld vom 26.02.2003

Seit etwa drei Jahren hält Bodo Ingber fast alle Aktivitäten des Thurländer Faschingsclubs im Foto fest und verfügt über ein aussagekräftiges Bildarchiv, natürlich digital. Als Elferratsmitglied nutzt er das schöne Fotohobby für seinen Verein. Auch um die Internetpräsentation des TFC kümmert er sich und hält die Seite www.thurland.de immer auf dem neusten Stand. Der Werkmeister für Sicherungstechnik ist selbst mit Leib und Seele Karnevalist und eine wichtige Stütze des Männerballetts des TFC.

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mdr 1 Radio Sachsen-Anhalt vom 28.01.2003

Sendemitschnitt


mdr 1 Radio Sachsen-Anhalt vom 26.11.2002

Sendemitschnitt

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Mitteldeutsche Zeitung Bitterfeld vom 13.11.2002

Schon seit 25 Jahren verliebt in die närrische Zeiten

Präsident des Karnevalsvereins Thurland ist auch gern Großvater

Thurland/MZ/orf. Weiß-Rot-Blau - Thurland helau! Das ist der Schlachtruf des Thurländer Karnevalsvereins, und wie oft mag ihn Joachim Schmidt schon ausgerufen haben? Denn der 58-Jährige ist Gründungsmitglied der fröhlichen Gesellschaft, die in dieser Session ihr 25-jähriges Bestehen feiert. Und: Er ist seit 16 Jahren der Präsident des Vereins.

Leute im Verein

Joachim Schmidt

Anfänge? Natürlich kann er sich an diese erinnern. Denn alles begann mit Sport im Dorf, mit Fußball genauer. Und irgendwann wollten die Fußballer auch mal Fasching feiern. Und so entstand aus der Fußballmannschaft die Karnevalsmannschaft. "Wir haben einfach die Geselligkeit gesucht und den Zusammenhalt im Dorf", sagt Schmidt. "Und wir wollten ein bisschen Freude bereiten." Wenn jemand seit 1978 verliebt ist in die närrische Zeit, ist er dann auch ein immer fröhlicher Mensch? "Na ja, nicht immer" sagt er und lächelt. Vielmehr sei Standvermögen wichtig, überlegt er. All die Vorbereitungen, die organisatorischen Dinge. Und wenn die Zeit ran ist, dann ergreift ihn noch immer das Lampenfieber, ob nun auch alles klappen wird. Doch: "Es sind ja wunderbare Mitstreiter da", sagt er. Und meint alle 60 Vereinsmitglieder und auch seine Lebensgefährtin. "Auch sie steht mir mit Rat und Tat zur Seite." Im normalen Leben arbeitet der geborene Thurländer als Werkzeugmacher im RM Prestara Raguhn. Und nimmt sich viel Zeit für den zwölfjährigen Enkel Christian. Mit ihm fährt er zum Beispiel zur Automesse, weil der Bengel Autos sehr mag. "Und ich will ihm auch ein bisschen das Herz aufschließen für die nähere Umgebung", sagt der Karnevalspräsident nun in seiner Eigenschaft als Großvater. Denn im Verein ist Christian nicht, er wohnt nicht im Ort. Dafür werden Streifzüge unternommen in den Wörlitzer Park, mit dem Schiff von Aken aus und mal durch den Harz. Geht irgendwann die Puste aus für die närrische Zeit? "Nein",sagt Joachim Schmidt, "im Verein will ich nicht aufhören." Aber sein Amt mal in jüngere Hände zu legen, daran denke er manchmal schon.

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Mitteldeutsche Zeitung Bitterfeld vom 09.11.2002

Grazile Elfen mögen Bonner Bonbons

Zehn Männer verwandeln sich in Damen und tanzen westwärts

Thurland/MZ.  "Jede Frau greift uns an den Busen." Na, so was! Wie und wo ist denn das möglich! Doch die Empörung hält sich in reichlich engen Grenzen: Die zehn Grazien des Thurländer Männerballetts fühlen sich zeitweilig - und vor allem in der närrischen Zeit - ziemlich wohl im weiblichen Outfit. Blond allesamt, die Locken auf die Wangen gezupft, das Lächeln zuckersüß. Und so wenig wie möglich auf der Haut. So kennt man sie im Thurländer Karnevalsverein, denn dorthin gehören sie. Doch kürzlich sind sie ausgeflogen in die weite Welt westwärts. Nach Bonn. Und haben sich mit anderen männlichen Grazien im Tanz gemessen bei der 1. Deutschen Meisterschaft der Männerballette. Ja, so etwas gibt es ab jetzt, denn die ganze Sache soll sich im nächsten Jahr wiederhohlen (die MZ berichtete). Nun sind sie wieder zurück: "Es war umwerfend toll." Und sie kennen jetzt auch viele neue tanzverliebte Männer. Die Bonner Bonbons zum Beispiel oder die Bordsteinschwälbchen aus Langendernbach. Der Kontakt soll per Internet bleiben. Immerhin sind es Gleichgesinnte, und wer weiß, vielleicht gibt es ein Wiedersehen. Obwohl es anstrengend gewesen ist dort in Bonn. "Aber kein Patzer", sagen die Männer, "Tunnelblick voll auf die Jury, vom Publikum haben wir nichts gesehen." Und das Gemeine: Kurz vor dem Auftritt der Thurländer brauchten die Juroren dringend eine Pause. "Und wir waren da schon total nervöse Wracks." Mit Muskelkater übrigens, denn so oft wurde noch nie geprobt. Aber auch davon haben sie nichts mehr gespürt, als sie an der Reihe gewesen sind. Viele Ballette hatten ihre Schlachtenbummler dabei. Die Thurländer auch: "Vier Getreue," sagen sie, "mit Sachsen-Anhalt-Fahne." Geblieben ist der Teilnehmerpokal und die Gewissheit, den siebenten Platz belegt zu haben. "Den bekamen alle", sagt Heiner Gruß, "die nicht auf die Plätze 1-6 kamen. Nur die wurden gewertet." Heiner Gruß ist es auch, der die Idee mit dem Männerballett hatte. Mitte der 80er. "Ich bin rumgegangen im Dorf, und sie haben alle ja gesagt", meint er. "Nach einer Flasche Schnaps", sagen die Gründungsmitglieder Manfred Guschke, Frank Behrend und Frank Fröhlich. Die anderen - Thomas Rothbart, Uwe Römling, Stephan Meyer, Andreas Möbius, Roland Weber, Bodo Ingber - kamen später dazu. Verführt von Schönheit und Anmut. Und sie werden weiter tanzen. Denn: "Wenn die Zuschauer lachen, ist das der beste Lohn." Und: "Spaß", sagen sie, "es ist einfach ein schöner Spaß." Auch wenn die Strapse erst relativ spät gekauft wurden, weil die so teuer sind. Und man immer Angst hat, dass die Strümpfe kaputt gehen beim Anziehen. Und die Tochter des Vollzugsbeamten Möbius es gar nicht gern sieht, wenn der Vater auf der Bühne eine Dame mimt. Und Guschke extra noch mal Tanzstunden nahm mit seiner Frau. Keine Hürde ist zu hoch für das Ballett, das bisher 15 Tänze einstudierte. Was die neue Session bringt, verraten sie nicht. Nur so viel: Die Kostüme sind rosa. Huch, wie schön. Und auch weiterhin werden keine Zugeständnisse an die verdrängte Männlichkeit gemacht. Nur zwei: Der Bart bleibt dran und keine Hackenschuhe. Erstens gibt es die nicht in diesen Ausmaßen und zweitens: "Die Unfallgefahr ist viel zu hoch", beteuern alle. Wunschlos glücklich? Ach, so einen kleinen hätten sie schon. Einen richtigen Kostümschneider nämlich. Denn ziemlich oft müssen Gattinnen und Freundinnen zu Nadel und Faden greifen - übrigens auch bei Reparaturen...

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Wochenspiegel Bitterfeld vom 06.11.2002

Ein toller 7.Platz

Männerballett des TFC übertraf sich selbst

1.Deutsche Meisterschaft für Männerballette ist unvergessliches Erlebnis.

Thurland (rg). Am 27. Oktober startete das Männerballett des Thurländer Faschingsclubs (TFC) bei den 1. Deutschen Meisterschaften für Männerballette in der Hardtberghalle in Bonn. Mit ihrem Tanz und Kostümen zum Thema „Zehn nackte Friseusen“ begeisterten die zehn Herren des TFC  nicht nur die rund 2 000 Zuschauer in der Riesenhalle, sondern überzeugten mit ihrem Auftritt auch die Jury aus erfahrenen Karnevalisten. Am Ende erkämpften sie in der rheinischen Karnevalshochburg  unter 40 Männerballetten einen hervorragenden 7. Platz. Damit erreichte das Thurländer Männerballett ein Ergebnis, von dem die zehn Mitglieder selbst in ihren kühnsten Träumen vorher nicht zu hoffen wagten. Der WOCHENSPIEGEL gratuliert herzlich.  „Es war einfach Klasse und ein Erlebnis, das wir alle nicht mehr missen möchten!“ Bodo Ingber steht immer noch ganz unter dem Eindruck des zurückliegenden Wochenendes. „Es war zwar Stress ohne Ende an den beiden Tagen, denn bereits am Sonnabend reisten wir nach Bonn“, erzählte Bodo Ingber, „aber wir haben alles gut überstanden.“ Der erste Weg der zehn Aktiven führte nach der Ankunft in Bonn gleich in die Hardtberghalle. Als sie den Riesentempel sahen, wo einen Tag später auch ihr Auftritt stattfinden sollte, da machte sich doch bei den zehn Thurländern Nervosität bemerkbar und das Lampenfieber meldete sich frühzeitig. In so einer großen Halle und vor soviel Publikum waren sie noch niemals aufgetreten. „Nachdem wir unserer Unterkunft bezogen hatten, schauten wir uns Bonns Innenstadt an. Den Abend ließen wir dann beim Italiener ausklingen, um uns noch etwas von unserem Auftritt abzulenken“, erinnerte sich Bodo Ingber. „Am Sonntagmorgen gegen 9 Uhr zogen wir dann mit weichen Knien in die Hardtberghalle ein.“ Um 10.20 Uhr erfolgte die offizielle Eröffnung der 1. Deutschen Meisterschaft für Männerballette (DMM). Dann ging es Schlag auf Schlag mit den Auftritten. Doch das Lampenfieber der Thurländer Zehn hatte noch lange nicht seinen Höhepunkt erreicht. Als 29. waren sie erst an der Reihe und konnten sich so vorher noch zahlreiche Wettbewerbsbeiträge ihrer Mitbewerber ansehen. Ob dieser späte Starttermin nun ein Vor- oder Nachteil gewesen ist? Bodo Ingber ist sich da nicht so sicher. „Ein bisschen beeindruckt war ich schon, als die Rheinländer in wahnsinnig schönen Kostümen ihre Beiträge vorstellten. Und unser Lampenfieber stieg natürlich mit jedem Beitrag, der uns unserem Auftritt näher brachte.“ Um 13.30 Uhr stand dann die Kabine 7 zum Umziehen und Schminken für die Thurländer bereit und um 14.55 Uhr wurden sie zu ihrem Auftritt auf die Bühne gerufen. Das Lampenfieber der Zehn erreichte seinen Höhepunkt und trotzdem - oder gerade deshalb - gelang es ihnen, der Jury und dem Publikum ein fehlerfreies Programm vorzustellen. Die etwa 2 000 Gäste sparten nicht mit Beifall, unter ihnen auch vier Thurländer Fans, die mitgereist waren. Die Jury belohnte den Vortrag mit dem 7. Platz, ein toller Erfolg für die Thurländer, denn ein Platz trennte  sie nur vom Einzug in die Finalrunde. „Das harte Trainieren hat sich gelohnt! Auch wenn unser Auftritt nur 2:37 min lang war. Das gute Abschneiden motiviert und ist Ansporn für ein nächstes Mal, denn fest steht bereits, dass es im nächsten Jahr die 2. DMM geben wird. Und wir würden gern wieder alle mit dabei sein“, denkt Bodo Ingber  schon weiter. „Wir konnten viele Erfahrungen sammeln, manche neue Idee und zahlreiche Tipps mitnehmen und Kontakte zu anderen Männerballetten knüpfen. Das wird sicher auch die Entwicklung unseres TFC beeinflussen“, so Bodo Ingber. Jetzt steht aber erst einmal der Start in die 5. Jahreszeit in Thurland bevor. Am 15. November, um 18 Uhr erfolgt am Gemeindeamt die traditionelle Schlüsselübergabe mit anschließendem Lagerfeuer und geselligem Beisammensein. Am 16. November, um 19.19 Uhr läutet dann der TFC in der Gaststätte „Zur Linde“ mit der Eröffnung der 25. Session unter dem Motto „25 Jahre rauf und runter, der TFC geht niemals unter“ die „fünfte Jahreszeit“ ein.   Natürlich ist auch das Männerballett mit seinem Meisterschaftsbeitrag dabei. Eine kleine heimische Premiere gab es bereits am Freitag im E-center im Muldepark Bobbau zum Weinfest.

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Radio mdr 1 Sachsen-Anhalt vom 30.10.2002

Das Thurländer Männerballett aus dem Landkreis Bitterfeld hat mit Erfolg an den 1. Deutschen Meisterschaften der Männerballette teilgenommen. Die zehn Herren erhielten einen Pokal für hervorragende tänzerische Leistung. Ulrike Machach informiert:

Hackenschuhe, Strapse, Perücken und dazu durchsichtige Dederonkittel, so hatten sich die Thurländer dem Publikum in der Bonner Hardtberghalle präsentiert. Zu dem Stimmungshit „10 nackte Friseusen“ legten sie eine kesse Sohle aufs Parkett und ließen ihre erotischen Beine und Hüften schwingen. Für die 22 bis 48 Jahre alten Tänzer sei das ein Gaudi der Spitzenklasse gewesen, meinte Ballettchef Heiner Gruß. Außerdem habe man viele neue Ideen sammeln können, denn insgesamt waren zu der Meisterschaft 40 Männerballette aus ganz Deutschland angetreten.

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Mitteldeutsche Zeitung Bitterfeld vom 26.10.2002

Bitterfeld. An der 1. Deutschen Meisterschaft der Männerballette morgen in Bonn beteiligt sich das Männerballett aus Thurland. Bewertet werden Kostüme, Musik, Choreografie und die Resonanz.

1. Deutsche Meisterschaft der Männerballette

Mit Stöckelschuhen zum Siegerpokal

Zehn Männer aus Thurland fahren nach Bonn und tanzen vor der Jury

Thurland/MZ/orf. Leute mit närrischem Herzen aufgepasst: Morgen - Punkt 14.47 Uhr - bitte die Daumen mindestens eine Minute lang drücken, denn etwas ganz Besonderes steht auf dem Spiel: Genau in dieser Zeit nämlich wird das Thurländer Männerballett auf der Bühne der Bonner Hardtberghalle tanzen - und dies vor den Augen einer äußerst kritischen und erfahrenen Jury. Denn dort findet die 1. Deutsche Meisterschaft der Männerballette statt.Ein Ereignis, das auch für die karnevalsgeübten Rheinländer ein ganz feines sein dürfte - wann schon kann man so viele Männerbeine in Hackenschuhen sehen? 3 500 Plätze fasst der Ort des Geschehens, 40 Ballette aus ganz Deutschland (aus dem Osten trauten sich drei) werden da ihre mehr oder minder grazilen Künste zeigen. Teilnehmerpokale gibt es für alle - den Siegerpokal nur für die fünf besten Gruppen.Den hätten die zehn, zwischen 22 und 48 Jahre alten Männer des Thurländer Balletts natürlich am liebsten. Und deshalb haben sie in den vergangenen Tagen geprobt bis zum Umfallen. "Seit zwei Wochen wissen wir definitiv, dass wir teilnehmen dürfen", sagt Bodo Ingber, der über das Internet von der Meisterschaft erfuhr und seine Mitstreiter sofort begeistern konnte. Obgleich sie für Unterkunft und Verpflegung selbst sorgen müssen - "der Spaß ist es wert."Und genau dies ist auch die Devise: Gibt es einen der Siegerpokale, dann ist das ganz toll. Gibt es keinen, "dann war es eine schöne Erfahrung", meint Heiner Gruß. Heute früh werden alle in den gesponserten Bus steigen und losfahren. Und noch eine unruhige Nacht vor sich haben. Nervös? "Es fängt langsam an," sagt Bodo Ingber.

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Wochenspiegel Bitterfeld vom 23.10.2002

Große Ehre für Thurländer Karnevalisten

Männerballett bei Deutschen Meisterschaften

Wenn Heiner Gruß, Bodo Ingber, Thomas Rothbart, Uwe Römling, Stephan Meyer, Andreas Möbius, Roland Weber, Frank Behrend, Frank Fröhlich und Manfred Guschke in ihren Kostümen das Tanzbein schwingen, bleibt kein Auge trocken. Erfahrungen als "Junge Pioniere" und auch als "Friseusen", ihrem Thema bei der Meisterschaft (Foto), haben sie bereits gesammelt.

40 Männerballette kämpfen am Sonntag zum ersten Mal in Bonn um diesen Titel.

Thurland (rg) Ein bisschen stolz war Bodo Ingber schon, als er mit der Einladung zur Deutschen Meisterschaft für Männerballette zum WOCHENSPIEGEL kam. Nur drei dieser Tanzformationen ostdeutscher Karnevalsclubs reisen in die Rheinische Karnevalshochburg und wollen sich in der Bonner Hardtberghalle möglichst gut unter den 37 Mitbewerbern aus den traditionellen Karnevalsregionen behaupten. Aus dem Osten sind nur noch eine Dessauer Formation und ein Männerballett aus Elsterwerda dabei. Wie die Thurländer die Aufmerksamkeit der Veranstalter erregten, das kann Bodo Ingber nur ahnen. "Vermutlich durch die Homepage unseres Thurländer Faschings-Clubs e.V.", meinte er. jedenfalls erhielten wir die Bewerbungsunterlagen und wurden zur Teilnahme angenommen, und das zählt," freute sich das Elferratsmitglied und aktiver Männerballett-Tänzer. Der Thurländer Faschingsclub e.V. (TFC) wurde 1978 aus der Taufe gehoben. 1985 sorgte zum ersten Mal ein Männerballett (damals noch mit sechs Akteuren) bei den Veranstaltungen des Clubs für Spaß und Gaudi. Inzwischen sind es zehn Tänzer, die bei den jährlichen Programmen immer für eine Lachnummer eine sichere Bank sind. "Die Ideen für unsere Auftritte hecken wir in der Gruppe gemeinsam aus, sie müssen publikumswirksam sein! Heiner Gruß, ebenfalls Elferratsmitglied und Tänzer, kümmert sich dann um das Organisatorische unserer Auftritte," erzählte Bodo Ingber. Dass die Tänze fleißig geübt werden müssen, gerade jetzt vor der Meisterschaft, das versteht sich von selbst. "Jeden zweiten Tag in der Woche wird derzeit geprobt und es gibt niemanden von uns, der jetzt keinen Muskelkater hat", bekannte Ingber. Tanzen werden die Karnevalisten zum Thema :"Zehn nackte Friseusen". Die Grundidee zu diesem Auftritt ist schon zwei Jahre alt. Für die Meisterschaft wurde der Auftritt noch weiter ausgefeilt, die Kostüme verbessert und bei der Choreographie professioneller Rat eingeholt. Mit welchem Erfolg, das wird die Deutsche Meisterschaft für Männerballett am Sonntag in Bonn zeigen.

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Bitterfelder Spatz vom 20.10.2002

Thurländer Männerballett nimmt an Meisterschaft teil

THURLAND (rk) Das Männerballett des Faschingsclub TFC 78 gibt es seit 1985 und ihm gehören 10 Thurländer Männer zwischen 22 und 48 Jahren an. Das Männerballett unter der Künstlerischen Leitung von Heiner Gruß tritt zu Gemeindefeiern, Fasching, private Feiern wie z.B. Hochzeiten u.a. auf. Unter der künstlerischen Leitung von Heiner Gruß entstanden und entstehen viele Choreografien wie z.B. 10 nackte Friseure oder ein Medley aus dem Querschnitt der letzten Jahre, so der künstlerische Leiter im Gespräch mit dem "Bitterfelder Spatz". Am 27. Oktober 2002 findet in Bonn die 1. Deutsche Meisterschaft für Männerballette statt. Wie weiterhin im Gespräch zu erfahren war, wird auch das Thurländer Männerballett an dieser Meisterschaft teilnehmen. Diese findet ab 9 Uhr in der Hardtberghalle, Gaußstraße, 53123 Bonn statt. Dort werden die Männerballette die Möglichkeit haben, ihr Können unter einer fachkundigen Jury unter Beweis zu stellen. Das dies nicht sehr einfach werden wird und viel Zeit und Mühe für die Einstudierungen der perfekten Choreografien erfordert, zeigen die Regularien für die Teilnahme an der 1. Deutschen Meisterschaft für Männerballette. Für alle Fans, die sich diese Meisterschaft nicht entgehen lassen möchten, können Eintrittskarten zum Preis von 3 Euro an der Tageskasse erworben werden.

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SZ vom 13.08.2001

"... Danach rückte man ins große Festzelt ein, wo ein buntes Programm mit dem Thurländer Faschings-Club auf die Gäste wartete. Unter dem vielversprechenden Namen "Dübener Märchen Sommernachtstraum" boten die fast sechzig Narren eine gute Stunde lang abwechselnd lustige Sketche, verschiedene Tänze und sogar eine Büttenrede. Es ist schon ungewöhnlich, wenn mitten im Sommer plötzlich die schillernden Gardemädchen einmarschieren. Aber wieso nicht, den Gästen hat es gefallen. Eine tolle Lachnummer boten die Seniorenkids. Unter dem Titel "Alt wie ein Baum" , gesungen von Opa Unger tanzten oder besser gesagt humpelten sie im Takt und gefielen dabei so gut, dass sie um eine Zugabe nicht herum kamen. Ein Hauch Karibik versprühten die Mädels der Garde mit ihrem Tanz zum "Rigga-Ding-Dong-Song" und die beiden Hausmuttchen Babettchen und Settchen erzählten sich bei ihrem Sketch alle möglichen und unmöglichen Dinge, wobei sie das Publikum ständig am Lachen hielten. Spitze waren auch die kleinen Antonias aus Tirol, und als Abschluss des umfangreichen Programmes bot das Männerballett einen orientalisch anmutenden traumhaften Bauchtanz."         Heike Nuari

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